Sabine Groschup

Filmvorführung / screening

Kino im Archiv: Wohnen, anders als gewohnt, Copyright:
  • Fr 01.06.12 18:30

Kino im Archiv: Wohnen, anders als gewohnt

schoener wohnen
A 2004, 6,5 Min.
Regie: Sabine Groschup, Gerhard Steixner, Maria Welzig
Living Austria
A 2012, 20 Min.
Regie: Martin Brischnik, Barbara Huber, Daniela Zeschko
Der Traum vom Baumhaus. Das Ökohausprojekt von Frei Otto in Berlin
D 2011, 65 Min.
Regie: Beate Lendt
Moderation: Isabella Marboe

Architektur berührt uns beinahe in jedem Aspekt unseres Lebens. Die Architekturtage 2012 unter dem Motto „anders als geWohnt“ widmen sich den zeitgemäßen Wohnformen – über alle Grenzen hinaus. Isabelle Marboe führt durch einen Abend mit drei herausragenden Architekturfilmen: „schoener wohnen“ präsentiert Formen des Wohnens im Spielfilm seit den 1960er Jahren, eine tour de force durch das kollektive Bildgedächtnis. „Living Austria“ zeigt einen Querschnitt österreichischer Wohnformen und regt an, unterschiedliche Situationen in ihrer Nachhaltigkeit und sozialen Qualität zu hinterfragen. „Der Traum vom Baumhaus“ porträtiert das experimentelle Wohnungsbauprojekt von Frei Otto, in dem 18 individuell entworfene Häuser übereinander gestapelt wurden. Gespräch mit dem Regisseur Martin Brischnik.

Architekturtage, in Kooperation mit ORTE Niederösterreich, freier Eintritt

england

orte
zeitgenossen

Fotografie / photography

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Ausstellung / exhibition

ECHOES OF ABSENCE

Galerie Michaela Stock

10. Mai bis 23. Juni 2012

Sabine Groschup
23.6.1993
2012
Textilarbeit
weißer Baumwollkopfkissenbezug (Hausrat Familie Stock), farbig benäht
… cm x … cm
Dank an Manuela Mayr, Georg Weckwerth
courtesy Sabine Groschup und Galerie Michaela Stock

Sabine Groschup
27.3.1932
2012
Textilarbeit
weißer Baumwollkopfkissenbezug (Hausrat Familie Weckwerth), farbig benäht
… cm x … cm
Dank an Manuela Mayr, Georg Weckwerth
courtesy Sabine Groschup und Galerie Michaela Stock

Sabine Groschup
4.7.1801
2012
Textilarbeit
weißer Baumwollbettbezug (verwaschen; Hausrat Familie Seethaler), farbig benäht
… cm x … cm
Dank an Manuela Mayr, Georg Weckwerth
courtesy Sabine Groschup und Galerie Michaela Stock

Sabine Groschup
22.4.2012 Transparent
2012
Video, 3min11
HDV, Farbe
Dank an Holger Lang, Thomas Renoldner
courtesy Sabine Groschup und Galerie Michaela Stock

Fotografie / photography

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Filmvorführung / screening

So, 13. Mai 2012

Der Ton macht die Musik

zum John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt

17:00 Uhr, Hanseatenweg
Clubraum
€ 5/3
mit Dieter Schnebel, Wulf Herzogenrath und Mitgliedern der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt
>> zur Ausstellung „John Cage und…“

Mit der extremen Interpretation von Cages Orgelstück ORGAN2 / ASLSP – As SLow aS Possible [So langsam wie möglich, 2001-2640] in der Dauer von mindestens 639 Jahren gelingt es seit inzwischen mehr als zehn Jahren, neben der Fachwelt viele Hörer für die Neue Musik zu interessieren. Die Aufführung begann im Jahr 2001 mit einer siebzehn Monate langen Pause, bis schließlich der erste Klang auf der eigens für dieses Stück gebauten Orgel zu hören war. Der nächste Klangwechsel wird am 5. Juli 2012 zu hören sein.

Zu Gast in der Akademie der Künste Berlin

Erstellt am Donnerstag, 03. Mai 2012 12:30
IMG 8091Das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt wird in der Akademie der Künste Berlin vorgestellt:
Sonntag 13. Mai 2012, 17 Uhr
Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg 10, Clubraum
„Der Ton macht die Musik“. Vortrag, Gesprächsrunde und Filmvorführung zum John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt Halberstadt mit Dieter Schnebel, Wulf Herzogenrath und Mitgliedern der John-Cage-Orgel-Stiftung Halberstadt. Gezeigt wird der künstlerische Dokumentarfilm (JC{639}) von Sabine Groschup über das Halberstädter Cage-Projekt. Link zur Webseite
Sonderveranstaltung im Rahmen der Ausstellung »John Cage und …« Bildender Künstler – Einflüsse, Anregungen. Weitere Informationen zur Ausstellung

Workshop / workshop

Backe, backe (Gatsch-)Kuchen à la John Cage!

MuseumsQuartier
Straße: Museumsplatz 1
Ort: 1070 Wien, Wien

Alter: 7 bis 12 Jahre
Nächster Termin:

© John Cage, Lois Long 

Bild © John Cage, Lois Long

Im Rahmen der Jubiläumsausstellung „MEMBRA DISJECTA FOR JOHN CAGE. Wanting to Say Something About John“ können Kinder zwischen 7 und 12 Jahren den Jahrhundertkünstler John Cage (1912-1992) kennen lernen und nach seiner Rezeptur Kuchen und Torten aus „Gatsch“ kreieren. Als Vorlage dienen die Rezepte aus dem Künstlerbuch „Mud Book. How to make pies and cakes“, das John Cage gemeinsam mit Lois Long in den 1970ern gestaltet hat.
Die Workshops „Cage and Kids“ finden im freiraum quartier21 INTERNATIONAL statt und werden von der österreichischen Filmemacherin, Künstlerin und Autorin Sabine Groschup geleitet.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung, in der über 60 internationale KünstlerInnen sich mit dem Leben und Werk des Avantgarde-Künstlers John Cage auseinandersetzen, geht es ans Kuchenbacken. Aus Lehm, Ton, Erde und viel Wasser werden Kuchen und Torten geformt und mit Strohblumen, Steinen und Ästen verziert. Die Kreationen werden anschließend in die Ausstellung integriert.

„Die Workshops der Reihe ‚freiraum quartier21 INTERNATIONAL‘ bieten jungen BesucherInnen unter Anleitung von KünstlerInnen die Möglichkeit, die aktuelle Ausstellung kennenzulernen, themenbezogen zu experimentieren und eigene künstlerische Fähigkeiten zu entdecken“, so Dr. Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien.

Ort: freiraum quartier21 INTERNATIONAL

Ausstellung / exhibition

17. März 2012–06. Januar 2013
Sound Art. Klang als Medium der Kunst

ZKM | Medienmuseum
Eröffnung: Fr, 16. März, 2012, 19 Uhr, ZKM_Foyer

Die Ausstellung „Sound Art. Klang als Medium der Kunst“ im ZKM | Medienmuseum sowie im öffentlichen Raum der Stadt Karlsruhe präsentiert einen Überblick über den aktuellen Stand der Klangkunst im 21. Jahrhundert. Von Futurismus über Fluxus bis hin zu Twitter-Sonifikationen zeichnet das ZKM anhand besonderer Beispiele die Geschichte der Klangkunst nach. Der Fokus liegt jedoch auf zeitgenössischen Praktiken: Mit Werken von 90 KlangkünstlerInnen, von denen rund 30 Neuproduktionen der letzten Jahre vorstellen werden, gewinnen die BesucherInnen einen Einblick in den ungewöhnlichen Klangkosmos zeitgenössischer Kunst. Eine eigene Ausstellungsarchitektur wird die Klangwelt visualisieren, die BesucherInnen der Ausstellung werden selbst zu KlangerzeugerInnen.

Kurator: Peter WeibelKo-Kuratorin / Projektleitung: Julia Gerlach

http://soundart.zkm.de/

 

Fotografie / photography

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Film / film

 

 

 

 

 

(JC{639})
Ein Film von Sabine Groschup

(JC{639}) ist ein experimenteller Dokumentarfilm, der John Cage zu seinem hundertsten Geburtstag gewidmet ist.
(JC{639}) ist 29’14“12 lang, genau so lang wie die Uraufführung von John Cages ORGAN2/ASLSP durch Gerd Zacher 1987 in Metz.
(JC{639}) gedenkt John Cage einerseits durch die Auseinandersetzung mit seiner Komposition ORGAN2/ASLSP durch das Halberstädter Orgel-Kunst-Projekt, andererseits durch eine Annäherung an John Cages Umgang mit dem Zufall.

Bei (JC{639}) ist es mir wichtig keinen konventionellen Weg zu gehen, sondern unbekanntes Terrain zu beschreiten, und durch John Cages Einfluß Neues zu versuchen. Mein Film (JC{639}) wird durch den Zufall beziehungsweise durch die Absichtslosigkeit, durch die zufälligen Ziehungen von Stills der einzelnen Filmszenen bestimmt. Ziehen sollen Personen, für die John Cages Werk und sein Wirken von persönlicher Bedeutung ist.
Die einzelnen Szenen lassen sich in vier verschiedene Ausdrucksformen gliedern, die innerhalb der Einheiten fixe Strukturen aufweisen. Jede Szene kann als Note gesehen werden. Und so wie sich die Noten durch den Zufall aneinanderreihen, ergibt sich die Komposition von (JC{639}).
(JC{639}) hat 89 Szenen. Mittels ‚chance operations‘ ergibt sich eine Anzahl möglicher Szenenfolgen von 16508E+136 = 16.507.955.160.908.500.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
000.000.000.000.000.

chance operations #1 (Szenenziehung durch): Jozef Cseres
chance operations #2 (Szenenziehung durch): Laura Kuhn
chance operations #3 (Szenenziehung durch): Ray Kass
chance operations #4 (Szenenziehung durch): Wulf Herzogenrath
chance operations #5 (Szenenziehung durch): Toni Stooss
chance operations #6 (Szenenziehung durch): Friederike Mayröcker
chance operations #7 (Szenenziehung durch): Laurie Anderson
chance operations #8 (Szenenziehung durch): Dieter Schnebel
chance operations #9 (Szenenziehung durch): Pierre Hébert
chance operations #10 (Szenenziehung durch): Peter Weibel

Text / statement

Wenn ich an John Cage denke, dann fallen mir als erstes Laurie Andersons Worte ein: „Once I met a wise old man!“
Ich habe John Cage leider nie getroffen, dafür: um so mehr sind seine Ideen auf mich getroffen. So fällt auf mich zu der Zufall und es umgibt mich die Idee mit dem Zufall zu arbeiten.

Sabine Groschup, 4.12.2011

Ausstellung 2012 im MuseumsQuartier Wien: johncage.tonspur.at