Ausstellung /exhibition






MUSAO 2026
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Zur Musikgeschichte Halberstadts gehört auch ein ganz „ver-rücktes“ Projekt, nämlich eine auf 639 Jahre angelegte Realisierung des Orgelstückes ORGAN²/ASLSP des amerikanischen Komponisten und Avantgardekünstlers John Cage (1912-1992). Ver-rückt in der Bedeutung „nicht am üblichen Platz befindlich“ ist dieses Projekt, weil es die herkömmlichen Erwartungen der Musikfreunde an ein Konzert, etwa an Melodie und Rhythmus oder auch es im Ganzen zu Ende hören zu können, nicht erfüllt.
Aber man kann mit offenen Ohren und mit offenem Geist in der fast tausend Jahre alten Burchardi-Kirche seit Beginn des 3. Jahrtausends eine Zeit- und Klangerfahrung ganz eigensinniger Art erleben. Ein wahrhaft transepochales Zeit-Stück, einen Klang-Raum mit erlebter Gegenwart zwischen Vergangenheit und Zukunft, ein weltweit anerkanntes Referenzprojekt moderner Musik und Kunst, das John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt.

Foto: Linda Golden

Foto: Georg Weckwerth



https://www.kuenstlerhaus.at/besuch/kalender/ausstellung/493/bild-fuer-bild.html
10. - 26.7.2026 Ausstellung, Künstlerhaus, Factory


Zum 40jährigen Gründungsjubiläum von ASIFA Austria wurde die Idee einer umfassenden Ausstellung in der Factory des Künstlerhauses geboren. Die Ausstellung stellt Animationskunst als verbindenden Faktor der einzelnen Werke in den Mittelpunkt. So zeigen sich facettenreich künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten, die erst durch die Kombination der Kulturtechnik Animation mit bildender Kunst entstehen können.
Die Gründung der Künstler*innenvereinigung ASIFA Austria als autonome österreichische Sektion der internationalen Animationsfilmorganisation ASIFA (Association internationale du Film d’Animation), erfolgte 1985 im Umfeld des von Maria Lassnig begründeten und bis heute bestehenden Studios für experimentellen Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Maria Lassnig hatte bereits in den 1970er Jahren in New York sehr persönliche, künstlerische Animationsfilme hergestellt und ermöglichte nach ihrer Berufung als Professorin der Meisterklasse für experimentelles Gestalten ihren Studierenden ebenfalls die Erweiterung der Malerei durch das Mittel der animierten Bewegung. Im von Hubert Sielecki geleiteten Studio bot sich – im Gegensatz zum klassischen Trickfilm – ein neuer Zugang zu filmischen Methoden zwischen Kunst und Animation. Die Künstler*innen entwickelten in ihrem Filmschaffen jeweils einen eigenen Stil mit eigenen Themen und prägten dadurch über viele Jahre wesentlich die österreichische Animationsfilmlandschaft.
Durch die Gründung weiterer Ausbildungsstätten in Wien und in den Bundesländern, aber auch durch die Filmarbeit von Autodidakten, die seit 1980 ebenfalls innovative Animationskunst hervorbrachten, und schließlich durch die leichter zugänglichen digitalen Herstellungstechniken, hat sich im Zeitraum der letzten vier Jahrzehnte eine große, auch international vielbeachtete Szene von freischaffenden Künstler*innen herausgebildet. Ihre Kunstwerke, die eine beeindruckende Bandbreite von analogen und digitalen Techniken bis hin zur Beschäftigung mit KI abdecken, sind in Kinos und auf Festivals und in erweiterter Form in Kunsträumen, Galerien und Museen national und international seither stetig präsent.
Künstler*innen
Nicole Aebersold, Martin Anibas, Ani Antonova, Mirjam Baker, Reinhold Bidner, Moucle Blackout, Leonie Bramberger, Eni Brandner, James Clay, Tone Fink, Ingrid Gaier, Alexander Gratzer, Sabine Groschup, Jürgen Hagler/ANIMA PLUS, Beatrix & Dietmar Hollenstein, Nikolaus Jantsch, Line Finderup Jensen, Parastu, Adnan Popović, Juri Schaden, Vinzenz Schwab, Susi Jirkuff, David Kellner, Silvia Knödlstorfer, Renate Kordon, Evelyn Kreinecker, Tanja Kristan, Caro Laa, Holger Lang, Nicolas Mahler, Mara Mattuschka, Jens Meinrenken, Bady Minck, Peter Muzak, Muzak & Riha, Georg Oberlechner, Pepi Öttl, Madi Piller, Franziska Proksa, Peter Putz, Philipp Ramspeck, Thomas Renoldner, Mariela Schöffmann, Birgit Scholin, Veronika Schubert, Roland Schütz, Hubert Sielecki, Ernst Spiessberger, Edith Stauber, Thomas Steiner, Stefan Stratil, Daniel Šuljić, Benjamin Swiczinsky, Nana Swiczinsky, Ulrike Swoboda-Ostermann, Gerlinde Thuma, Martina Tritthart, Norbert Trummer, Iby-Jolande Varga, Anna Vasof, Barbara Wilding, Anne Zwiener
Projektleitung für ASIFA Austria: Sabine Groschup
Ausstellungsbroschüre zu BILD FÜR BILD (pdf)

04.07.2026, 18:00 Uhr | Derwisch Ottakring
Der Eintritt ist frei. Essen und Getränke können im Derwisch erworben werden.
Eine Veranstaltung von Mariela Schöffmann.




JULIANA HERRERO
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{erdes}
April 22–23 | 12:00–20:00
Open Studio: Shared Matters
On the occasion of Earth Day, a temporary gathering unfolds, bringing together artists working across different spaces and practices.
Artworks, artistic approaches: gestures, readings, presences — an informal situation for sharing and exchange.
{erdes} is this season’s studio presentation, taking place in the 2nd Viennese district, continuing a sequence started in 2024 through simple one-on-one and open group micro-actions.
“Domestic” is used here in a grounded sense — something close, situated, and shaped by how things come together in space.
The gathering works through exchange and small, fluid formats, made with what is already there and with newly arrived presences: small beauties, visual and acoustic moments, time, attention, mate, English tea, café latte, cacao, and cookies 🫖
(mate as shared practice)
Artists
Alfredo Barsuglia
Federica Bistoletti
Maria Bußmann
Sylvia Bruckner
Julius Werner
Chromec
Sabine Groschup
Lena Knilli
Susanne Kompast
Juliana Herrero
Hanna Hildebrand
Ana Loureiro
Roman Pfeffer
Rhea Standke
Mirka Walter
Roswitha Weingrill
Ania Zorh
Programme
22.4., 19:00
Performative Rundgang with Synne Genzmer (art historian)
23.4., 17:00
Micro-performance with zither and voice by Sylvia Bruckner (musician)
Studio Loci: Juliana Herrero


