Sabine Groschup

Ausstellung / exhibition

SONDERAUSSTELLUNG

Sabine Groschup In unseren gemeinsamen Stunden 2018 Textil/Textobjekt (Unikat) TdL #22 // a. d. Zyklus 213 Taschentücher der Liebe (f. n. Ramon Llull), 2018–2022 Taschentuchprovenienz: Monika Ordelt 28 x 27,5 cm © Bildrecht, Wien 2023

29.04.–07.05.2023

SABINE GROSCHUP: 3 BLUTSTROPFEN DREI

TRÄNEN WIDMUNGEN LIEBE KRISE

Die Ausstellung zeigte eine repräsentative Auswahl von Arbeiten der österreichischen Künstlerin, Filmemacherin und Auorin Sabine Groschup – eine Schülerin von Maria Lassnig.

Die Präsentation beinhaltete eine repräsentative Auswahl von Werken aus Groschups umfangreichen Taschentuch-Zyklen „101 Taschentücher der Tränen“ (2013–2017), „Taschentuchgedichte, gewidmet“ (seit 2016) und „213 Taschentücher der Liebe (f. n. Ramon Llull)“ (2018–2022) mit jeweils von Hand gestickter eigener Lyrik auf Stofftaschentüchern unterschiedlicher Provenienz.

Im während der Corona-Pandemie entstandenen Zyklus „19 Taschentücher der Krise“ (2020–2021) bilden wiederum Zitate und Corona-Statistik die handgestickte Text-/Bildfläche auf den in Falten gelegten und so an Masken erinnernden Taschentüchern.

Auditiv erlebbar waren die gestickten Texte durch die Stimmen von Dorothee Hartinger und Markus Meyer, Ensemblemitglieder des Wiener Burgtheaters.

Die Einzelausstellung wart offizieller Beitrag zu meaoiswiamia – Gastland Österreich Leipziger Buchmesse 2023.

 

Lesen Sie hier das Interview von Sylvia Wendrock mit Sabine Groschup für die Online-Plattform SPRECHGOLD:

Die Handschrift ist die Seele

PUBLIKATION

Katalogbuch zur Einzelausstellung „DER DOPPELTE (T)RAUM“ am Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augbsurg (tim) im Jahr 2022 mit zahlreichen Texten und Abbildungen. Deutscher Kunstverlag, Berlin

WIR DANKEN UNSEREN FÖRDERERN

Die Ausstellung wurde gefördert von Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport sowie dem Land Tirol.

In Kooperation mit Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) und TONSPUR Kunstverein Wien.

Sabine Groschup 3 Blutstropfen drei 2013/15 Textil/Textobjekt (Unikat) TdT #1 // a. d. Zyklus 101 Taschentücher der Tränen (2013–2017) 40,5 x 42 cm © Bildrecht, Wien 2023
Sabine Groschup Epauletten der Mutters Geist Hände Maria Lassnig gewidmet 2017 Textil/Textobjekt (Unikat) TGg #4 // a. d. Zyklus in Progress Taschentuchgedichte, gewidmet (seit 2016) Taschentuchprovenienz: Elisabeth Zimmermann 38 x 39 cm © Bildrecht, Wien 2023
Sabine Groschup Bildgeschenke Friederike Mayröcker gewidmet 2014/2017 Textil/Textobjekt (Unikat) TGg #10 // a. d. Zyklus in Progress Taschentuchgedichte, gewidmet (seit 2016) Taschentuchprovenienz: Peter Gumpinger 39,5 x 37,5 cm © Bildrecht, Wien 2023
Sabine Groschup Die Kollateralschäden der Geschäfts- 2020 Textil/Textobjekt (Unikat) TdK #8 // a. d. Zyklus 19 Taschentücher der Krise (2020–2021 Taschentuchprovenienz: Katharina Rueprecht 27 x 40 cm © Bildrecht, Wien 2023
Sabine Groschup Ausstellungsansicht DER DOPPELTE (T)RAUM, Detail Courtesy tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bildrecht, Wien 2023 (Foto Felix Weinold)
Sabine Groschup Ausstellungsansicht DER DOPPELTE (T)RAUM, Detail Courtesy tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bildrecht, Wien 2023 (Foto Felix Weinold)
Sabine Groschup Ausstellungsansicht DER DOPPELTE (T)RAUM, Detail Courtesy tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bildrecht, Wien 2023 (Foto Felix Weinold)
Sabine Groschup Ausstellungsansicht DER DOPPELTE (T)RAUM, Detail Courtesy tim – Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg © Bildrecht, Wien 2023 (Foto Felix Weinold)

Ausstellung / exhibition

FLUSS

Die Wiederverzauberung der Welt

Ona B: Nordwind

25. März 2023 18 Uhr

gemeinsame Eröffnung mit dem forumschlosswolkersdorf: Antonia Stan, Birgit Todt

Zur Ausstellung sprechen die Kuratorinnen

25. März – 23. April 2023
Ausstellung: Schloss Wolkersdorf, Galerie 2 Samstag, Sonntag und Feiertag 14 – 18 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung

kuratiert von Ona B. und Christiane Spatt

Gerhard Aba, Ona B., Armin Bardel, Ilse Chlan, Sabine Groschup, Maria Hanl, Ewa Kaja, Abbé Libansky, Karin Mack, Karin Maria Pfeifer, Christiane Spatt, Sula Zimmerberger


Wir leben in Zeiten des Umbruchs und der Zweifel. Ängste wurden durch die Pandemie verschärft, die menschliche Interaktion wurde stark eingeschränkt, sodass sich manche selbst nur noch eingesperrt hinter den Bildschirmen erlebten. Krieg und Zerstörung sehen wir täglich. Es wächst die Sehnsucht nach einer „Reparatur der Welt“.

In der Ausstellung DIE WIEDERVERZAUBERUNG DER WELT werden anhand von 12 künstlerischen Beispielen neue mythologische Perspektiven auf die Welt entworfen. Die Imagination der Künstler*Innen ermöglicht eine „Wiederverzauberung der Welt“ indem sie fragile Fragmente einer zerrissenen Welt auf neue Weise zusammensetzen und sich auf Experimente einlassen. Kunst kann Utopien schaffen, Freiräume einfordern und zukünftige Herausforderungen sichtbar machen.


Bild ohne Beschreibung

Gerhard ABA konzentriert sich auf die Asymmetrie des weiblichen Körpers. In seinen Bildwelten finden sich Frauen mit amputierten Gliedmaßen, die sich im authentischen und selbstbewussten Auftritt mutig in ihrer Verletzlichkeit zeigen.

Bild ohne Beschreibung

ONA B. formt – ambivalent fasziniert von der irritierenden Schönheit schmelzender Gletscher Islands – mit Hilfe der Elemente eine persönliche Mythologie. Ihre Materialien – hier Schleier und Seide – sind so flüchtig, dass sie mit dem Volumen des Windes, der sie trägt, zu verschmelzen scheinen.

Bild ohne Beschreibung

Armin Bardel beschäftigt sich multimedial mit vielfältigen Themen. Hier konzentriert er sich auf sich selbst. Seine Selbstporträts zeigen eine ausgeprägte Selbstbewusstheit mit Humor und die Wandlungsfähigkeit einer Person. Die Serie „Autoritratti / perrückt“ erinnert an ein Tagebuch im Sinne einer autobiographischen Erinnerungssuche.

Bild ohne Beschreibung

Ilse Chlan nähert sich mit Ihrer künstlerischen Arbeit mittels Multimedia – Installationen, Video, digitaler Fotografie, Foto-Objekten, und Malerei ihren Themen: „eine Frage, ein Hindernis, ein Nichtverstehen, ein Erkennen, dass sich die Dinge so nicht fügen, ein Gestaltungswille, ein Korrekturwille, ein Anders-Machen-Wollen.“ Sie stellt hier unseren Seelen „Glückliche Gespinste“ (2021) zur Verfügung.

Bild ohne Beschreibung

Sabine Groschups Selbstporträts stehen für Introspektion und eine ausgeprägte Selbstbewusstheit mit „Körperbewusstsein“ und „Körpergefühl“. Sensitive Themen ihrer frühen, handgemalten Animationsfilme und Folienmalereien werden nun von der Foto-künstlerin wieder aufgenommen, jedoch mit der Camera vollführt.

Bild ohne Beschreibung

Maria Hanl versteht „zeichnen“ als ganzkörperlichen Prozess, bei dem im Raum verspannte Textilbänder durch präzise Bewegungen immer aufs neue Bezugs- und Raumlinien aufgreifen und verändern. Mittels installativer Anordnungen beschäftigt sich die Künstlerin mit Räumen und dem Phänomen von Arbeit. Aus dieser meist sehr offenen Reise entstehen analytische, klare und poetische Installationen.

Bild ohne Beschreibung

Ewa Kaja beschäftigt sich in ihren Werken mit dem Körper, der Körperoberfläche und eröffnet Fragen nach Identitäten, Sichtweisen, Klischees, Moral und zeitgenössischen Tabus. Die Künstlerin zeigt welch zwingende, geheimnisvolle Kraft in der Verkoppelung von Schönheit und Vergänglichkeit steckt.

Bild ohne Beschreibung

Abbé Libansky aus Prag musste als Unterzeichner der Charta 77 in der Untergrundszene der damaligen Tschechoslowakei 1982 nach Österreich emigrieren. Als „Chronist am Institut für kulturresistente Güter“ wühlt er im Misthaufen der Geschichte und zeigt mit Fotografie, Land Art und Objekt-Installationen Pseudoidylle und die Diskrepanz zwischen offizieller und realer Politik und Einzelschicksalen.

Bild ohne Beschreibung

Karin Mack schreibt über das Motto ihrer Arbeiten: „Denken von Außen nach Innen. Und das Außen kann nicht groß genug sein: der Kosmos, das Universum, die Schöpfung. Namen gibt es viele, um dem Denken Halt zu bieten. Was die Welt in den letzten 150 Jahren zu Gesicht bekommen hat, ist dem Einzelnen zu groß, zu viel, zu schrecklich. Wer will sich nicht daraus erretten wollen? “

Bild ohne Beschreibung

Karin Maria Pfeiffer bearbeitete in einigen Ausstellungen die Würde der Menschheit. Und auch den Begriff der Würde in Bezug auf das „Künstlerdasein“ bzw. die Klischees, die dieses Dasein begleiten oder mitformen. Die dabei aufgeworfenen Fragen kreisen um Geldnot, Berufsbild, Selbst- und Fremdbestimmung, Political Correctness, Gender.

Bild ohne Beschreibung

Christiane Spatt thematisiert in inszenierten Fotografien ihre kulturelle Identität, spürt subtil prägende Faktoren auf und macht diese in persönlichen Motiven sichtbar. Sie verweist auf Lebensabschnitte, spielt mit der Wahrnehmung von Wirklichkeit(en) und erzeugt surreale Momentaufnahmen. Oft ist sie selbst ihr mit Selbstauslöser abgelichtetes Modell.

Bild ohne Beschreibung

Sula Zimmerberger ist auf der Suche nach dem Idealbild. Die Leinwand ist ihre Beziehungsebene. Die Künstlerin sieht die Beziehungsebene als unendliche Weite und überzeugt uns mit ihrer Malerei und Fotografie, dass Geschichten nicht unbedingt linear verlaufen müssen. Zentrale Themen ihrer Arbeiten sind: Identität – Natur – Wandel.


Auktion /auction

Skip to main content

 

Akademie Auktion 2023

Datum
Termin Label
Auktion
Organisationseinheiten
Akademie

Online-Auktion
Do, 5.1.2023, 10 h bis Fr, 20.1.2023, 17 h
auf der Website des Dorotheum Wien www.dorotheum.com/akbild (Link ab 5.1. aktiv)
Die Hälfte des Kaufpreises ist steuerlich absetzbar.

Besichtigung der Kunstwerke
Mi, 18.1.2023, 17–20 h
Do, 19.1.2023, 16–21 h
Fr, 20.1.2023, 12–17 h
Akademie der bildenden Künste Wien
Atelierhaus, Prospekthof, Lehárgasse 8, 1060 Wien

Nachverkauf ab Sa, 21.1.2023 unter auktion@akbild.ac.at
und am Sa, 21.1.2023, 11–20 h und So, 22.1.2023, 11–18 h
im Prospekthof des Atelierhauses der Akademie

Ehrenschutz
Doris Schmidauer

Ehrenkomitee
· Sabine Haag
Generaldirektorin des KHM-Museumsverbandes
· Boris Marte
Vorsitzender Universitätsrat der Akademie
· Maria Planegger
A01 architects
· Daniela Witt-Dörring
Partnerin Weber & Co Rechtsanwälte

Online auf der Website des Dorotheum zur Unterstützung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien und Vereinen, die sich um geflüchtete Menschen in Österreich kümmern.

Die jährliche Onlineauktion der Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit dem Dorotheum Wien unterstützt Studierende der Akademie, die – etwa aufgrund ihrer
Nationalität – erschwerten Lebensbedingungen ausgesetzt sind, die Vereine tralalobe und solidarity matters, die sich um geflüchtete Menschen in Österreich kümmern, sowie den Mental Health Fonds für Studierende der Akademie. Zahlreiche Künstler_innen, von spannenden Newcomern bis zu arrivierten Größen der Kunstwelt, stellen alljährlich hochwertige künstlerische Arbeiten zur Verfügung, die vom 18.–20. Jänner 2023 im Prospekthof des Atelierhauses der Akademie zu besichtigen sind.

Unterstützende Künstler_innen

Irene Andessner, Iris Andraschek, Simone Bader, Nana de Bary, Sarah Bildstein, Amoako Boafo, Catharina Bond, Gilbert Bretterbauer, Götz Bury, Marie-Sophie Buxbaum, Wolfgang Capellari, Clegg & Guttmann, Gunter Damisch, Paul DeFlorian, Verena Dengler, Veronika Dirnhofer, Ahu Dural, Thorben Eggers, Barbara Eichhorn, Theresa Eipeldauer, Titanilla Eisenhart, Till Exit, Werner Feiersinger, Benjamin Feldgrill, Gernot Fischer-Kondratovitch, Andreas Fogarasi, Dietmar Franz, Jens Fröberg, Johannes Gierlinger, Lena Goldsteiner, Julian Göthe, Sabine Groschup, Mona Hahn, Lena Rosa Händle, Caroline Heider, Ursula Heindl, Johannes Heuer, Simon Hirtz, Lukas Hochrieder, Doris Theres Hofer, Julia Hohenwarter, Barbara Holub, Michael Horsky, Judith Huemer, Samuel Kain, Clemens Kaletsch, Barbara Kapusta, Luisa Kasalicky, Josef Kern, Anna Khodorkovskaya, Miriam Khouri, Markus Kircher, Darina Kmetova, Karo Kuchar, Malgorzata Kugler, Hannahlisa Kunyik, Nikolaus Lapuch, Farshido Larimian, Maria Legat, Franziska Maderthaner, Pavlo Makov, Sissa Micheli, Jelena Micić, Viktoria Morgenstern, Jöran C. W. Möller, Christian Murzek, Natalie Neumaier, Saskia Te Nicklin, Johannes Niesel-Reghenzani, Florian Nitsch, Wolfgang Obermair, Peter Obermoser Sojer, Maria Luz Olivares Capelle, Philip Patkowitsch, Fabian Erik Patzak, Carlos Perez, Soso Phist, Mathias Pöschl, Agnes Prammer, Astrid Rausch, Anna Reisenbichler, Jörg Reissner, Werner Reiterer, Ben Reyer, Daniel Richter, Oliver Riedel, Almut Rink, Christian Rothwangl, Alfred Rottensteiner, Constanze Ruhm, Maruša Sagadin, Elisabeth von Samsonow, Peter Sandbichler, Hans Schabus, Ashley Hans Scheirl, Katharina Scheucher, Eva Schlegel, Gabriele Schöne, Anneliese Schrenk, Josef Schwaiger, Christian Schwarzwald, Ekaterina Shapiro-Obermair, Christian Stock, Gabriele Sturm, Veronika Suschnig, Sophia Süßmilch, Sasha Svirsky, Miroslava Svolikova, Martin Tardy, Sofie Thorsen, Viktoria Tremmel, Marianne Vlaschits, Stefanie De Vos, Simon Wachsmuth, Uta Weber, Andreas Werner, Nives Widauer, Anna Witt, Anastasiya Yarovenko, Oksana Zmiyevska, Heimo Zobernig, Magdalena Żyszkowska u.a.

Einladungskarte zum Download
Auktion 2023

 

Filmfestival / film festival

WIEN
28.NOV.–03.DEZ.2022
WIEN
28.NOV.–03.DEZ.2022
WIEN
28.NOV.–03.DEZ.2022

18. BEST AUSTRIAN ANIMATION FESTIVAL

Nach zwei ›Corona-Jahren‹ kehrte das BAAF! wie gewohnt Ende November in das Filmcasino in Wien zurück, wo wieder der österreichische Animationsfilm des vergangenen Jahres in seiner Vielfalt gefeiert wurde. Zusätzlich bespielte das Festival den Galerieraum Sehsaal mit einer großartigen Ausstellung und das ›Semperdepot‹ (Atelierhaus der Akademie der bildenden Künste Wien) mit einem Symposium mit Fokus auf Kooperation zwischen Studierenden aus ganz Österreich und dem abschließenden Höhepunkt einer mit Spannung erwarteten Preisverleihung & Sektbuffet.

Der im Jahr 2011 begründete Wettbewerb bietet einen Jahresüberblick über relevante österreichische Produktionen im Bereich Animation. Das Festival verfolgt dabei die Absicht, Animation in seiner Gesamtheit vorzustellen: in der Bandbreite von Kunst bis Kommerz, von Experiment bis Narration, von Abstraktion bis Gegenständlichkeit, und all das in allen nur erdenklichen und auch neu entwickelten analogen, digitalen und hybriden Techniken.

Key Visual von Shadab Shayegan (KV Sound von Periklis Liakakis)

DAY 1

28.NOV.

MONTAG

19:00

VERNISSAGE: DOM_INO
In der Ausstellungserie „Erweiterte Animation und Raum“ präsentieren Rafael Ludescher und Shahab Nedaie eine animierte VR-Installation, die bereits auf der ARS ELECTRONICA zu sehen war und die auf faszinierende Weise die Grenzen zwischen realem und virtuellem (Galerie-)Raum verwischt.
→ Sehsaal / INFO

DAY 2

29.NOV.

DIENSTAG

15–19:00

SYMPOSIUM – THEMA: NETZWERK ANIMATION
Wir laden Studierende von den 12 Ausbildungsstätten (teils mit mehreren Instituten) aus ganz Österreich ein, ihre Filme vorzustellen. Abschließend ist eine Diskussionsrunde zum Thema Kooperation und Erfahrungsaustausch – auch außerhalb der Festivals und Events – zwischen Studierenden in ganz Österreich geplant.
→ ›Semperdepot‹ / INFO

15–20:00

AUSSTELLUNG: DOM_INO
Von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
→ Sehsaal / INFO

DAY 3

30.NOV.

MITTWOCH

15–20:00

AUSSTELLUNG: DOM_INO
Von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
→ Sehsaal / INFO

17:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 1: Studentische Arbeiten 1 – Ins Phantastische eintauchen
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

19:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 2: Studentische Arbeiten 2 – Über Erfahrung sprechen
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

21:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 3: Unabhängige Arbeiten 1
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

DAY 4

01.DEZ.

DONNERSTAG

15–20:00

AUSSTELLUNG: DOM_INO
Von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
→ Sehsaal / INFO

17:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 4: Studentische Arbeiten 3 – Neue Wege suchen
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

19:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 5: Unabhängige Arbeiten 2
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

21:00

BEST AUSTRIAN ANIMATION
Wettbewerb 6: Musikvideos
Vorprogramm: Auftragsarbeiten
→ Filmcasino – TICKETS / INFO

DAY 5

02.DEZ.

FREITAG

15–20:00

AUSSTELLUNG: DOM_INO
Von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
→ Sehsaal / INFO

19:00

PREISVERLEIHUNG & SEKTBUFFET
Im Rahmen der Preisverleihung werden die Gewinner;innenfilme zur Gänze oder in Ausschnitten gezeigt. Vertreter:innen der Förderstellen werden die Preise überreichen. Das Sektbuffet im Anschluß bietet Gelegenheit für Gespräche mit den Preisträger:innen, Jurymitgliedern und Vertreter:innen der Förderstellen.
→ ›Semperdepot‹

DAY 6

03.DEZ.

SAMSTAG

15–17:00

AUSSTELLUNG: DOM_INO
Von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
→ Sehsaal – INFO

17:00

FINISSAGE: DOM_INO
Ausstellung von Shahab Nedaei & Rafael Ludescher.
Im Rahmen der Finnissage: 17:00 – 21:00 Performance ZWISCHENWELTEN von Dominik Grünbühel, Norbert Unfug.
→ Sehsaal / INFO

BEST AUSTRIAN ANIMATION AWARDS

PREISGELDER

Wir freuen uns sehr, dass wir die Preisgelder im BEST AUSTRIAN ANIMATION WETTBEWERB 2022 auf eine Gesamtsumme von 7.500,– Euro erhöhen konnten.

Wir bedanken uns herzlichst bei den Förderstellen: Die Wirtschaftskammer Wien (WKW-FIMU) und die bundesweite Wirtschaftkammer (WKO-FAMA) ermöglichten die Dotierung des Preises für die Beste animierte Auftragsarbeit und zwei Kategoriepreise.

Die Universität für angewandte Kunst hat gemeinsam mit der Akademie der bildenden Künste den Preis für die beste studentische Animation ausgestattet.

VDFS (Verwertungsgesellschaft der Filmschaffenden) und VAM (Verwertungsgesellschaft für audio-visuelle Medien) dotierten weitere Kategoriepreise.

Der Hauptpreis des Festivals wurde wie gewohnt von ASIFA Austria dotiert.

DIE AUSWAHL-JURY

Laura Egger-Karlegger, Sabine Groschup, Thomas Renoldner

DIE PREIS-JURY

Maga. Dr.in Ingeborg ERHART
Vize-Rektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien

VAss. Maga.art. Nita TANDON
Co-Leitung TransArts – Universität für angewandte Kunst

Mag.art. Leopold MAURER
Gewinner der ASIFA Austria Awards – Best Austrian Animation 2021

 

HAUPTPREISE

ASIFA Austria Award / Best Austrian Animation
Preisgeld: 2.000,– EUR

Beste animierte Auftragsarbeit
Preisgeld: 1.500,– EUR

Beste studentische Animation
Preisgeld: 1.000,– EUR

KATEGORIEPREISE

Beste narrative Arbeit / Beste experimentelle Arbeit / Beste analoge und/oder hybride Technik / Beste digitale Technik / Beste/r Ton/Sound/Musik
Preisgeld: jeweils 500,– EUR

BEST AUSTRIAN ANIMATION DATABASE

Best Austrian Animation präsentiert seit 12 Jahren die größte Anzahl neuer österreichischer Animationsfilme in einem heimischen Wettbewerb. Im Zusammenhang damit macht die begleitende Best Austrian Animation Database die Filme auch international zugänglich, wobei die Künstler:innen darüber entscheiden, ob sie ein Filmstill, einen Ausschnitt oder den gesamten Film zeigen wollen.

BEST AUSTRIAN ANIMATION FESTIVAL + DATABASE ist eines der wichtigsten und erfolgreichsten Projekte von ASIFA Austria

ASIFA Austria

FÖRDERER:INNEN

Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport Stadt Wien Akademie der Bildenden Kuenste Wien VDFS VDFS VAM VDFS

KOOPERATIONSPARTNER:INNEN

Kooperationspartner:in die Angewandte Kooperationspartner:in EXP Kunstuniversität Linz Kooperationspartner:in die Graphische Multimedia Kooperationspartner:in FH Oberoesterreich Kooperationspartner:in FH Joanneum idk Kooperationspartner:in FH St. Poelten Kooperationspartner:in VIS Vienna Shorts Kooperationspartner:in sipack Kooperationspartner:in Sehsaal Kooperationspartner:in Direct Marketing

BEST AUSTRIAN ANIMATION FESTIVAL #17 #16 #15 #14

Ausstellung / exhibition

Filmvorführung / screening

LIVING COLLECTION

UND WENN SIE NICHT GESTORBEN SIND, … (MÄRCHEN FÜR ERWACHSENE)

REGIE:
DIVERSE
JAHR:
1968–2015
LAND:
A
XXX!:
REGIE:
DIETMAR BREHM
JAHR:
2011
LÄNGE:
8 MIN
FORMAT:
FARBE, BETA-SP
FASSUNG:
OHNE DIALOG
GUGUG:
REGIE:
SABINE GROSCHUP
LAND:
2006
LÄNGE:
6 MIN
FORMAT:
FARBE, 35MM
FASSUNG:
DEUTSCHE ORIGINALFASSUNG
GUTES ENDE:
REGIE:
FRIEDL VOM GRÖLLER
JAHR:
2011
LÄNGE:
3 MIN
FORMAT:
S/W, 16MM
FASSUNG:
STUMM
18/68 VENECIA KAPUTT:
REGIE:
KURT KREN
JAHR:
1968
LÄNGE:
22 SEK
FORMAT:
S/W, 16MM
FASSUNG:
STUMM
SW-NÖ 04:
REGIE:
BARBARA MUSIL/KAROLINA SZMIT
JAHR:
2004
LÄNGE:
10 MIN
FORMAT:
FARBE, DIGITAL
FASSUNG:
DEUTSCHE ORIGINALFASSUNG MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN
ET IN ARCADIA EGO:
REGIE:
KERSTIN CMELKA
JAHR:
2001
LAND:
A/D
LÄNGE:
3 MIN
FORMAT:
FARBE, 16MM
FASSUNG:
OHNE DIALOG
POWDER PLACENTA:
REGIE:
KATRINA DASCHNER
JAHR:
2015
LÄNGE:
9 MIN
FORMAT:
FARBE, DCP
FASSUNG:
OHNE DIALOG
DIE LIEBENDEN:
REGIE:
JOHANNES HAMMEL
JAHR:
2004
LÄNGE:
7 MIN
FORMAT:
FARBE, DIGITAL
FASSUNG:
OHNE DIALOG
HAPPY END:
REGIE:
PETER TSCHERKASSY
JAHR:
1996
LÄNGE:
11 MIN
FORMAT:
FARBE, 35MM
FASSUNG:
OHNE DIALOG
GESAMTLÄNGE:
57:22 MIN

Mo 17.10. 19:00

ORT:
METRO KINOKULTURHAUS, HISTORISCHER SAAL
Programm und Einführung: Charlotte Beisenherz, Anna Häupl, Magdalena Mair, Gabriella Vincze-Baba (Studierende an der Kunstuni Linz, BA Kulturwissenschaften, Lehrveranstaltung Labor Film)

Märchen sind ein vielschichtiges Medium, sie vermitteln Botschaften auf bewusster und unbewusster Ebene. So werden sie, je nach persönlichem Hintergrund der BetrachterInnen, anders wahrgenommen und verstanden. In bildhafter, fantasievoller Sprache stellen Märchenfiguren oft Zustände, Gefühle oder andere Kräfte des menschlichen Daseins dar, die den Aspekt dessen, was wahr ist, in aktuellen Kontexten lesbar werden lassen. Das Märchen für Erwachsene als Zentrum des Programms eröffnet einen Reflexionsraum, in dem die Ich-Wahrnehmung und versteckte Mechanismen innerhalb eines (politischen und kulturellen) Systems anhand von bestehenden Wertesystemen und Moralvorstellungen analysiert und interpretiert werden können. Die einzelnen Werke aus der Zusammenstellung Und wenn sie nicht gestorben sind, … entstammen nicht explizit dem Genre des Märchens, doch lassen sich in jedem der Filme Attribute davon entdecken.

Ausstellung / exhibiton

Highlights – kunstaspekte
https://kunstaspekte.art

 

 

täglich empfohlene ausstellungen

posted 14. Jul 2022

Sabine Groschup – DER DOPPELTE (T)RAUM

29. Jun 202209. Oct 2022

tim Augsburg

Verstanden!

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen ein angenehmeres Surfen zu ermöglichen. Weitere Infos

ausstellung

Sabine Groschup – DER DOPPELTE (T)RAUM

29. Jun 2022 09. Oct 2022

tim Augsburg

Provinostraße 46
86153 Augsburg

map anzeigen

künstler / beteiligte/r

direktor

pressemitteilung

29.06.2022 – 09.10.2022

Sabine Groschup – DER DOPPELTE (T)RAUM

Das tim bildet die große Bühne für Arbeiten der aus Innsbruck stammenden österreichischen Künstlerin, Filmemacherin und Autorin Sabine Groschup. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Groschup hat den mehr als 1.000 Quadratmeter großen Ausstellungsraum des Museums mit seiner beeindruckenden, großfenstrigen Fassade und seinen historischen Stahlsäulen in ein surreales Szenario verwandelt. Sechs jeweils zwölf Meter lange, auf den Webmaschinen im tim hergestellte Stoffbahnen, dienen dabei als Bildträger. Darauf spiegelt Groschup die realen Fensterfronten auf beiden Seiten der einstigen Fabrikhalle und verdoppelt damit auf faszinierende Weise den Ausstellungsraum. Sabine Groschup, eine Schülerin der bedeutenden österreichischen Künstlerin Maria Lassnig, komplettiert die Kulisse durch sieben geheimnisvolle hölzerne Türme. Gekonnt spielt sie durch leicht verschobene Perspektiven der Bauwerke mit den Sehgewohnheiten der Besucher innen und Besucher. Jederzeit schlägt die entworfene Raumbühne in eine Traumbühne um. Dadurch setzt sich ein spannungsreiches Wechselspiel von Realität und Traum in Gang, das gleichzeitig das Zentrum des künstlerischen Schaffens von Groschup darstellt. Ihre Arbeiten umfassen die verschiedensten künstlerischen Gattungen. Diese reichen von Malerei, Textilkunst und filmischem Schaffen über plastische Arbeiten, Literatur und Fotografie hin zu Raum-, Video- und Klanginstallationen.



weitere ergebnisse anzeigen

Rezension / review

AZ_Feuilleton_050722

Ausstellung / exhibition

23.6. - 25.9.2022
Ausstellung, Obergeschoß

1503.

Mitgliederausstellung

Kuratiert von Georg Schöllhammer und Fanny Hauser in Zusammenarbeit mit Johannes Porsch

Das Künstlerhaus ist eine der ersten „artist-run institutions“ des deutschsprachigen Raums. Die „Genossenschaft der bildenden Künstler im Künstlerhaus“, aus der später die „Gesellschaft der bildenden Künstler im Künstlerhaus“ hervorging, agiert seit ihrer Gründung 1861 ohne Unterbrechung als genreinklusive Vereinigung. Die von Georg Schöllhammer und Fanny Hauser kuratierte und von Johannes Porsch mitrecherchierte und gestaltete Mitgliederausstellung 2022 konfrontiert die Gegenwart des Hauses mit seiner vielgestaltigen Vergangenheit, in der sich die Aufbrüche, Konflikte und antagonistische Strömungen der österreichischen visuellen Künste paradigmatisch abbilden.

Sie hinterfragt dabei die Gemeinplatz gewordene Dichotomie zwischen den 1897 im Eklat aus dem Verein ausgetretenen „avantgardistischen“ Secessionisten und dem inklusiv agierenden und daher oft als konservativ apostrophierten Künstlerhaus mit dessen Geschichte und Gegenwart, um das komplexe Gewebe paralleler ästhetischer Praxen, kunstpolitischer Handlungsfelder und Auseinandersetzungen sowie sozialer Ein- und Ausschlüsse anhand exemplarischer Werke, Motive und Debatten, die das Künstlerhaus bestimmten zu rekonstruieren und zu re-kontextualisieren.

„Künstlerhaus“ meint in Wien aber nicht nur die Künstler*innengesellschaft, sondern auch den von August Weber entworfenen Ringstraßenbau am Karlsplatz, dessen Bau-, Umbau- und Ausstellungsgeschichte eine weitere Folie der Schau und des von Johannes Porsch entwickelten Displays der 1503. Ausstellung bildet. In dieser Geschichte sind Moden und Formen des jeweils dominierenden Zeitgeschmackes eng verwoben und haben  ihre Ästhetiken eingeschrieben, wobei jedoch gerade letztere oft auch in Widerspruch zu den künstlerischen und gesellschaftlichen Positionen der Vereinigung stand.

In dialogischen Konstellationen von aktuellen und historischen Positionen aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, Film, Szenografie und Architektur und begleitet von ausgewählten Archivalien aus der Institutions- und Ausstellungsgeschichte des Künstlerhauses sollen sich in der Ausstellung historische Gemengelagen mit den rezenten Debatten der Gegenwartskunst verwickeln und damit für letztere anschlussfähig werden.

Eine intensive Archiv- und Atelierrecherche im Vorfeld der Schau galt den dabei neben renommierten auch verdrängten, vergessenen und zu Unrecht unterbelichteten Künstler*innen und der Geschichte von Frauen in der Vereinigung. Die Blickverschiebungen und oft unerwarteten Bezugsachsen, welche sich dabei aus der Vielschichtigkeit und Diversität künstlerischer Haltungen und Arbeitsweisen der Mitglieder und ihrer ästhetischen, politischen und sozialen Verortung entfalten, bilden den Subtext dieser Ausstellung.

Recherche und Ausstellung dokumentiert eine Publikation gleichen Titels. Für die Gestaltung ihres – von Buch zu Buch variierenden – Schutzumschlages wurden alle aktiven Mitglieder der Künstlergesellschaft eingeladen ein Sujet aus ihrer Arbeit zur Verfügung zu stellen. Damit wird die Publikation selbst zum Ausstellungsort, welcher die Vielfalt der im Künstlerhaus heute versammelten ästhetischen Praxen abbildet.

Künstler*innen: Friedrich von Amerling, Gudrun Baudisch-Wittke, Peter Benedek, Ernst Beranek, Fritz Bergler, Christa Biedermann, Arik Brauer, Ruth Brauner, Kurt Brazda, Dietmar Brehm, Martin Bruch, Theres Cassini, Eduard Charlemont, Eva Choung-Fux, Miloslav Cicvárek, Alfred Czerny, Die Damen, Margret Dieberger-Wenzel-Jelinek, Leslie de Melo, Inge Dick, Josef Dobrowsky, Christian Eder, Fria Elfen, Michael Endlicher, Tino Erben, Mathilde Esch, Karlheinz Essl, Anselm Feuerbach, Ben G. Fodor, Herbert W. Franke, Adolf Frohner, Robert Fuchs, Remigius Geyling, Barbara Graf, Sabine Groschup, Harald Grünauer, Susanne Guzei-Taschner, Heinrich Tahedl, Albert Paris Gütersloh, Evelyn Gyrcizka, Christian Helbock, Monika Hubmann, Isolde Jurina, Robert Kabas, Gerhard Kaiser, Felix Kalmar, Franz Katzgraber-Kagra, Kitty Kino, Evelin Klein, Käthe Kollwitz, Walter Kölbl, Friedrich König, Martina Kudláček, Holger Lang, Bertold Löffler, Anestis Logothetis, Karin Mack, Hans Makart, Fritz Maierhofer, Gerda Matejka-Felden, Hans Mayr, Claus Mayrhofer Barabbas, Georg Jerzy Merkel, Leopold Metzenbauer, Josef Mikl, Rudi Molacek, Constance Murdock, Robert Newald, Kurt Ohnesorg, Ingrid Opitz, Heide Pils, Herbert Pasiecznyk, Carl Theodor von Piloty, Emil Pirchan, Michael Powolny, Lois Pregartbauer, Tanja Prušnik, Willy Puchner, Eva S. Pusztai, Ferry Radax, Reinhold Rebhandl, Marie Rosenthal-Hatschek, Martina Reinhart, Anton Romako, Karl Rössing, Beate Schachinger, Josef Schagerl, Hilda Jesser-Schmid, JE Schumi, Stefan Schwartz, Edda Seidl-Reiter, Hubert Sielecki, Fritz Silberbauer, Gerhard Wind , Wolfgang Stifter, Oswald Stimm, Robert Streit, Heinrich Sussmann, Richard Teschner, Elsa Olivia Urbach, Eduard Veith, Linde Waber, Walter Weer, Sabine Weiger, Natalia Weiss, Fridolin Welte, Ferdinand Welz, Jana Wisniewski, Luise Wolf-Stepanik, Theodor Zasche, Hedwig zum Tobel, u.a.

 

Filmvorführung / screening

Anlässlich der 1503. Mitgliederausstellung der Künstlerhaus Vereinigung, die am 22. Juni eröffnet wird, zeigt das FREIE KINO ein Programm aus Filmen von Mitgliedern der Künstlerhaus Vereinigung, der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs.

Kuratiert von Martina Tritthart und Holger Lang.

Programm:
Hubert Sielecki | ÖH Kultur | Österreich | 1990er Jahre | 0:17 min
Anfang der 90er-Jahre entstanden war „ÖH Kultur“ eine Auftragsarbeit der ÖH. Paul Braunsteiner hat die Bilder gezeichnet und gemalt. Musik und Schnitt sind von Hubert Sielecki.

Luise Buisman und Hubert Sielecki | Recycling | Österreich | 1997 | 1:49 min
Luise Buisman fuhr 1997 im Wohnmobil quer durch Europa. Auf einem einfachen Leuchtpult, damals noch ohne Solar Paneele, zeichnete sie die Einzelbilder für ihren Film. Produktion, Kamera, Schnitt von Hubert Sielecki.

Evelyn Kreinecker | sensus | Österreich | 2019 | 3:33 min
Eine klassische Studie der Hand, gezeichnet mit Kohle auf Leinwand, kommt in Bewegung. Es ist ein Nachdenken und Staunen über das, was wir spüren, fühlen, begreifen, tun und gestalten können und darüber, wer wir sind. Ein ruhiger und zugleich berührender Film, der viel Raum lässt, den eigenen Gedanken nachzuspüren, in gewisser Weise archaisch aber auch ästhetisch und virtuos.

Evelin Stermitz | The Magic Mirror sees Black and White | Österreich | 2019 | 4:14 min
Spiegel werden seit langem mit weiblichem Wissen und weiblicher Macht in Verbindung gebracht, und Spiegel können fruchtbar verwendet werden, um darüber nachzudenken, wie das Phantastische alltägliche Erfahrungen darstellt und darauf reagiert. Die Zentralität des magischen Spiegels ermöglicht es, das verdoppelte, geteilte oder multiplizierte Selbst, das die psychologischen Erfahrungen von Frauen widerspiegelt, vollständig darzustellen. (Aus Veronica Shanoes, Fairy Tales, Myth, and Psychoanalytic Theory: Feminism and retelling the Tales.)

Sabine Groschup | Gugug | Österreich | 2006 | 6:23 min
1999, zwei Jahre bevor sie starb, erzählte meine Großmutter Olga meiner Familie und mir Geschichten aus ihrem Leben als junges Mädchen und Frau auf dem Land in Tirol um 1920. Zwei dieser Geschichten sind animiert in „Gugug“.
In der ersten Geschichte spricht Olga über ihre Ahnungslosigkeit gegenüber dem Kinderbekommen. Der zweite Teil handelt vom Kinderkriegen und vom Kindstod und Tod und den Lebensbedingungen rundherum.

Adele Razkövi | Auf dem Grund des Wäschekorbs | Österreich | 2021 | 7 min
Adele Razkövis Kurzfilm nähert sich einem Alltagsmythos – dem leeren Wäschekorb. Ausgehend von der dokumentarischen, höchstwahrscheinlich autobiografischen, und auf alle Fälle philosophischen Fragestellung, was sich auf dem Grund des Wäschekorbes verbergen könnte, wenn er denn je einmal erreicht wäre, setzt die Protagonistin zum Sprung an. Zum Sprung in die vermeintliche Leere, die sich als Explosion von Farben, Materialien, Tönen entpuppt. (Auszug „Christina Wintersteiger“)

Ingrid Gaier | Originale in Kiste bei Sitzbank | Österreich | 2022 | 4 min  
Lucia Kellner ist langjähriges Ehrenmitglied des Künstlerhauses, sie ist Malerin und Poetin in Wort und Bild. Anlässlich ihres 90. Geburtstages verfasste Ingrid Gaier zur Würdigung ihrer Kunst und ihrer Persönlichkeit ein Animationsfilmprotrait.

Marissa Wedenig | Through half closed eyes | Österreich | 2014 | 4:21 min
„Through half closed eyes“ ist inspiriert von Alltagshandlungen, die durch ihre tägliche Routine oft in Vergessenheit geraten. Wie ist man eigentlich in die Arbeit gekommen? Welchen Weg habe ich genommen? Bin ich gelaufen, gefahren, geflogen? Man erlebt eine Art tägliche Amnesie, eine Erinnerungslücke. Der Film nimmt sich vor, diese Erinnerungslücken näher zu beobachten und interpretiert diese flüchtigen Gedanken und wie uns Dinge auf täglichen Pfaden beeinflussen.

Giga Chkheidze (Text: Sigrun Höllrigl) | Metro | Österreich | 2021 | 4:57 min
Paris, der Ort der Verliebten, ist diesmal Fluchtort nach der Trennung. Die Erinnerungen an den Partner schieben sich im Gedicht in einem Bewusstseinsstrom zwischen die Stadt, die Vergangenheit der Stadt, das erzählende Ich und das Jetzt. Diese subjektive biographische Emotion wird durch die Verfilmung eine experimentelle, abstrakte filmische Bildsprache übersetzt, sodass es letztlich universell um das Thema Übergänge/Transitions geht. Der experimentelle Film handelt vom Übergang ins Unterbewusstsein, ein Eintauchen in die Unterwelt auf der Suche nach Stille, Essenz, Tiefe und innerem Frieden.

Werner Julius Chromecek | Leave(s ) | Österreich | 2021 | 1:25 min
Aus wachsendem inneren Widerstand gegen den Umgang des Menschen mit der Natur und beeindruckt von der Wehrhaftigkeit derselben entstand der Film “Leaves“: ein Stop-Motion-Video von rund anderthalb Minuten Länge, in dem Blätter nicht passiv herabfallen, sondern wie Kampfflieger angreifen, unterlegt von schrillen rhythmischen Tönen aus der Bassklarinette des Künstlers.

Mersolis Schöne | Liebe-Eine Gedächtnisskulptur | Österreich | 2019 | 3:52 min
Entwürfe einer Architektur des skulpturalen Gedächtnisses: Abstrakte Spuren, geräuschvolles Gewebe; unscharfe Traumsymbole; überlagernde dialogische Sphären; springende Details des Widerstands; fließende Momente der Neuausrichtung; pulsierende Zusammengehörigkeit der Klarheit; verdichtete und erstarrte Klänge; fragmentierte Sprache.
Klang und Komposition: Katharina Klement.

Christina Werner | Dance, dance, dance | Österreich | 2019 | 7:16 min
Im Wiener George-Washington-Hof inszeniert, entstand das Performancevideo “Dance, Dance, Dance“  (2019) aus einer vielfältigen Recherche, die mit der Geschichte und dem Namen des Gebäudes begann. Während ihr Schwerpunkt auf der Bauzeit, der gleichzeitig stattfindenden Arbeiter*innenbewegung der Stadt und auf der Umwandlung der Gegend in ein Geschäftsviertel lag, erfuhr Werner auch von George Washingtons Liebe zum Tanz. (…) Das Stück überzeugt aufgrund seiner absichtlichen Unvollkommenheiten, wie etwa die kleinen Abweichungen in den Bewegungen und im Zeitablauf der Tänzerinnen, die wirken, als würden sie sich bewusst der Idee einer einheitlichen Gruppe widersetzen. Angesichts des aktuellen politischen Klimas birgt das Beobachten dieser unterschiedlichen Bewegungen und Körper eine Art von Trost – wie Gesten des Widerstands oder das Auffinden von etwas verloren Geglaubtem. (Sabrina Mandanici)

Wechselstrom | Liquid Pool | Österreich | 2020 | 6:31 min
“LIQUID POOL“ ist ein experimentelles Musikvideo über das Wiener „Kongrassbad“. Die Musik wurde von einem analogen Sequenzer im Zusammenspiel mit einem analogen Synthesizer erzeugt. Alle elektrischen Spannungen, welche die Musik erzeugte, wurden durch Wasser geleitet, so dass zusätzlich zu Kondensatoren, Widerständen und Transistoren, Wasser als äquivalente elektrische Komponente in den Stromkreis eingebunden war. Das gleiche Prinzip wurde genommen, um den Videostream zu modulieren. Dies ermöglichte schnelle, extrem lebhafte und manchmal chaotische Bild- und Musiksequenzen. “LIQUID POOL“ zeigt das Thema Wasser auf eine Weise, die fast physisch greifbar ist. Es scheint, dass der Bildstrom sich selbst verflüssigt und dadurch den  Betrachter*in ermutigt, in den Film einzudringen.

Michael Endlicher | I have to believe | Österreich | 2020 | 2:40 min
Endlicher schreibt Litaneien, wie er seine teils autobiografischen, teils gesellschaftskritischen Textstücke nennt, die er für seine Videos und Performances verwendet. Das Bild des Künstlers, das sich in diesen Arbeiten manifestiert, ist verletzlich. Das auf den ersten Blick oft provozierende „grain of the voice“ (Barthes) macht in seinem körperlichen Ausdruck die Zerbrechlichkeit und Ahnungslosigkeit angesichts der Frage spürbar, was es bedeuten und bewirken dürfe, Künstler zu sein.

Ina Loitzl | Cutout Monkey | Österreich | 2021 | 4:45 min
Mit der Aktion „Cutout Monkey“ will Loitzl die Aufmerksamkeit auf die oft schwierigen Lebensumstände von Kunstschaffenden lenken. „Viele Künstler haben zwischen drei bis fünf Nebenjobs, damit sie sich finanzieren können“, so die Künstlerin zu „Heute“. Für Frauen sei es in der Kunst oft noch schwerer, denn wesentlich mehr Werke von Männern werden tatsächlich ausgestellt.
Ein weiterer Grund für den „Affenzirkus“ ist für Loitzl auch der Zoo-Aspekt. „Wenn ich arbeite, sehen mir Leute zu. Das ist schon ein bisschen wie im Zoo. Damit will ich auch zeigen, wie sehr Künstler in ihrer Tätigkeit der öffentlichen Kritik ausgesetzt sind“. (Auszug aus HEUTE, Helmut Graf)