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Ausstellung| 08. 09. 2019 – 29. 09. 2019
Ort: Schloss Wolkersdorf, Galerie 1 + 2, Salon
Öffnungszeiten: Sa, So, Feiertag 14 – 18 Uhr
Eröffnung: 7.9.2019 17 Uhr im großen Saal
2019 wird der Verein FLUSS 30 Jahre alt. 1989, im Jahr des offiziellen 150. Geburtstags der Fotografie gegründet, stellte die Künstlerinitiative die erste „Institution“ in Niederösterreich dar, die sich ausschließlich der künstlerischen Fotografie und ihrer verwandten medialen Formen widmet. Anders als die vergleichbaren Institutionen in Graz und Salzburg lag der Programmschwerpunkt von Anfang an nicht so sehr auf der Autoren- und Dokumentarfotografie, sondern wurde vom Kontext der Bildenden Kunst bestimmt. Dieser Ansatz, zunächst von einer kleinen Gruppe an Kunstschaffenden und KunstvermittlerInnen vorangetrieben, fand rasch Beachtung, sowohl in Österreich als auch über die Grenzen hinaus, sodass FLUSS mittlerweile bereits auf 90 Mitglieder angewachsen ist. FLUSS wurde sozusagen in eine zeitlich und räumlich exponierte Lage „hineingegründet“. War 1989 das Weinviertel noch eine kulturell stagnierende Grenzlandregion, so sollte sich das noch im selben Jahr mit dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Öffnung zu unseren nördlichen und östlichen Nachbarstaaten grundlegend ändern. FLUSS gestaltete diesen Aufbruch aktiv mit, indem sofort Austauschprojekte und -ausstellungen mit den Nachbarregionen lanciert wurden, die nachhaltig bis heute weiterbetrieben und ausgeweitet wurden. Waren es Grenzüberschreitungen in den frühen 1990er Jahren vor allem in die damalige Tschechoslowakei und nach Polen, sind mittlerweile die Grenzen unseres Wirkens in alle Himmelsrichtungen weit vorangetrieben. Langjährige internationale Kooperationen und nachhaltige Partnerschaften sind die Folge. Sie stellen nach wie vor Schwerpunkte unserer jährlichen Programmgestaltung dar. Auch die exponierte Lage unseres Vereinssitzes im Schloss Wolkersdorf, also „auf dem Land“, stellt einen Glücksfall einer unabhängigen und doch international orientierten Kulturarbeit dar, die wir seit 2004 in einem jährlichen Erfahrungsaustausch mit ähnlich situierten Institutionen unter dem Titel Strategien im ländlichen Raum öffentlich diskutieren und präsentieren.
Eine speziell inszenierte Mitgliederausstellung Where Are We Now? wirft einen Blick auf die ersten 30 Jahre von FLUSS als künstlerische Retrospektive eines Vereins über drei Jahrzehnte aus heutiger KünstlerInnenperspektive.
Für die Jubiläumsausstellung werden wir eine Zeitreise durch die Geschichte von FLUSS anlegen. Durch beide Galerien wird eine Zeitachse gezogen, die die Jahre von 1989 bis 2019 umfasst. Alle KünstlerInnen von FLUSS sind eingeladen, ein bestimmtes Jahr auszuwählen, das für sie persönlich, historisch oder künstlerisch wichtig und prägend war. Dazu soll jede/r, aus ihrer/seiner heutigen Sicht, entweder eine bestehende Arbeit auswählen oder eine neue anfertigen, die dann an der Zeitachse ausgerichtet wird. Natürlich wird sich keine lineare Narration ergeben. Lücken werdenbleiben, Verdichtungen stattfinden, Cluster entstehen. Geschichte wird sich als eine Zusammenschau vieler Standpunkte und (Künstler-)Persönlichkeiten darstellen.
Teilnehmende Künstler*innen: Rolf Aigner, Iris Andraschek, .aufzeichnensysteme, alien productions, Ona B.,Armin Bardel, Renate Bertlmann, Michaela Bruckmüller, Joerg Th. Burger, H. H. Capor, Ana Casas Broda, Ilse Chlan, Linda Christanell, Heinz Cibulka, Heidi Czipin, Horst Dockal, Walter Ebenhofer, Christine Elsinger, Emma Faustenhammer, Beba Fink, Thomas Freiler, Magdalena Frey, Simon Fröhlich, Charlotte Gohs, Sabine Groschup, Robert F. Hammerstiel, Maria, Hanl, Ewa Kaja, Wolfgang Kammerer, Leo Kandl, Elisabeth Kohlweiss, Brigitte Konyen, Brigitte Kordina, Nika Kupyrova, David Kurz, Gerda Lampalzer, Ines Lechleitner, Evi Leuchtgelb, Trude Lukacsek, Karin Mack, Sabine Maier, Silke Maier-Gamauf/Romana Hagyo, Hans Mayr, Michael Mastrototaro, Matthias Meinharter, Elfriede Mejchar, Michael Michlmayr, Cornelia Mittendorfer, Christian Möser, Wolfgang Müllner, Waltraud Palme, Karin Maria Pfeifer, Ernest Pointner, Eva-Maria Raab, Elga Reiter-Trojan, Didi Sattmann, Gue Schmidt, Wolfgang Schriever, Claudia Schumann, Werner Schuster, Irene Schwarz, Marielis Seyler, Fritz Simak, Christiana Simons, Christiane Spatt, Elke Spiess, Helmut Steinecker, Christian Strasser, Michael Strehblow, Jens Jakob Thodberg, Herwig Turk, Andrea van der Straeten, Monika Ulbrich, Hans Wetzelsdorfer, Christoff Wiesinger, Markus Wintersberger, Jana Wisniewski, Ingrid Wollmann, Gerald Zahn, Robert Zahornicky, Anna Zeilinger, Sula Zimmerberger, Theresia Zotter

http://electric-eclectics.com/



(subject to change)
schedule updated July 10, 2019

EE announces the duo of Alex Zhang Hungtai (Dirty Beaches) and Pierre Guerineau (Essaie Pas), as well as New York composer David First (Notekillers) — joining previously-announced artists Lee Ranaldo and Leah Singer — as headliners for our 14th annual festival.
The recently formed duo of Zhang Hungtai & Guerineau will make their debut at Sunnyvale in Brooklyn in July of this year before arriving at EE in Meaford.
Also headlining is David First, a New York-based composer who has performed on guitar with Cecil Taylor, created a significant ouevre of analog electronic music dating to the 1970s, co-founded the seminal 1980s psychedelic punk band Notekillers, and has released a significant number of drone-work recordings to critical acclaim. First has been called “a bizarre cross between Hendrix and La Monte Young” in the Village Voice.
Additional headliners include Sonic Youth co-founder Lee Ranaldo and Leah Singer performing their collaborative work for suspended electric guitar and film/video projection. Ranaldo and Singer physically immerse the audience in a sound and image spectacle as Ranaldo’s guitar plays and swings in pendulum arcs through the performance and audience space while interacting with Singer’s overlaid projections. The duo has performed this piece at numerous international venues in Rotterdam, Reykjavik, Italy, New York, Shanghai and elsewhere.
Electric Eclectics takes place on a farm overlooking the scenic Big Head Valley, just outside of Meaford, Ontario. The farm features some of the best sunsets you will ever see.
Each year, we assemble an eclectic program of avant-garde and crossover musicians, as well as art installations, DJs, and films.
Past highlights have included Suzanne Ciani, Dreamcrusher, Mykki Blanco, Silver Apples, Lido Pimienta, Lydia Lunch & Weasel Walter, US Girls, Julianna Barwick, Damo Suzuki, Tony Conrad, Tim Hecker, HEALTH, The Gories, Carla Bozulich, Katie Stelmanis (Austra), Chelsea Wolfe, Let’s Paint TV, Petra Glynt, Alexander Hacke, Danielle de Picciotto and Edwin van der Heide.
Header photo by Laura Kikauka | Electric Eclectics 2015
Electric Eclectics is supported by the Ontario Arts Council, the Department of Canadian Heritage, The Municipality of Meaford, and the Ontario Cultural Attractions Fund, as well the following sponsors:















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There is no clock in the forest Eröffnung: Künstler: |
Konzert & Ausstellung
There is no clock in the forest
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![]() Ghosts – Nachrichten von Wem / Sabine Groschup
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This video evening screening unites different positions of thirteen Austrian women artists who include the media video in their artistic expression and reflections.
United by the thread of a female narration, the video pieces show diverse artistic issues and articulations, not only through the method of creation. From performative video pieces through animation and immersive setups, the works reveal mesmerizing artistic manifestations from women’s perspectives.
Artistic women’s voices and women’s images presented at this video evening, bring serious, sad, uncanny, but also humorous and victorious metaphors of womanhood along.
If Gertrude Stein’s rose leaves are falling into the Photon gallery, they may bring traces of tears and joy for many unrevealed women’s narrations.
Participating Artists:
Uli Aigner, Petra Buchegger, Veronika Burger, Carola Dertnig, Ingrid Gaier, Sabine Groschup, Bernadette Huber, Eliane Huber Irikawa, Katrin Plavčak and Johanna Kirsch, Sheida Samyi, Isa Stein, Christina Werner.
Photo Credit: Video Still, Veronika Burger, Vérorose Telenovela Trailer, 2012.
https://www.br.de/mediathek/video/lebensverlaengernde-massnahmen-warum-wir-die-pause-mehr-schaetzen-sollten-av:5ced56c6e60634001ac5384e
Keine Zeit zu haben, das zeichnet den Erfolgsmenschen aus, glauben wir. Aber was uns rettet, das ist die Langsamkeit, behauptet der BMW-Manager Thomas Girst.
https://shop.dolomitenstadt.at/produkt/sabine-groschup/
Digitale Fotografie und Stickerei auf Leinwand, 30 x 40 cm, 2012.
Auf Lager. Lieferzeit: ca. 14 Werktage
Versand durch die Künstlerin
Sabine Groschup stammt aus Innsbruck und lebt in Wien. Sie zählt zu den vielseitigsten Künstlerinnen Österreichs mit einem thematisch wie formal außerordentlich breit gefächerten Repertoire. Die Lassnig-Schülerin arbeitet als bildende Künstlerin gattungsübergreifend und ist mit Malerei, Videokunst, Installationen, Textilarbeiten und Fotografie international präsent. Einzelausstellungen und Beteiligungen führten sie in den letzten Jahren nach Seoul, New York, Zagreb, Karlsruhe, Berlin, Prag, Kopenhagen, Halberstadt, Amsterdam, München, New Orleans, Istanbul, Venedig und Bremen. Als Filmemacherin zählt sie zu den renommiertesten Vertreterinnen des künstlerischen Animationsfilms, realisiert aber auch Experimentalfilme und Dokumentationen. Als Schriftstellerin ist sie fiktionale Erzählerin, Lyrikerin und Essayistin. Groschup erhielt 2012 den Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für ihr künstlerisches Schaffen.
Groschups Selbstporträts und Werkzyklen mit Selbstbildnissen – zu denen auch die hier angebotene Arbeit zählt – stehen für Introspektion und eine ausgeprägte Selbstbewusstheit (self-awareness). Dabei kommt der von ihrer Lehrerin Maria Lassnig beschriebene und über Jahrzehnte malerisch und auch filmisch verfolgte Ansatz der „body awareness“ und „body sensation“, von „Körperbewusstsein“ und „Körpergefühl“ zum Tragen. Wie in ihren frühen, handgemalten Animationsfilmen und Folienmalereien wird er von der Fotokünstlerin Sabine Groschup aufgenommen, jedoch mit der Kamera vollführt und in unterschiedlichsten Formaten und Bearbeitungen präsentiert. Das wiederum zieht sich durch das gesamte bildnerische Schaffen von Groschup: Der uneingeschränkte Einsatz von Medien und Techniken einhergehend mit der Erforschung ihrer künstlerischen Potentiale. „Sie ist ganz und gar Medienkünstlerin“, schreibt Georg Weckwerth.