Sabine Groschup

Rezension / review

Rezension / review

Ausstellung / exhibition

Buchpräsentation / book launch

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PRÄSENTATION
Kunst im öffentlichen Raum Tirol 2007 – 2014
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Ein Lesebuch über 24 Kunst-im-öffentlichen-Raum-Projekte
Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Klaus Auderer, Alfredo Barsuglia, Ursula Beiler, casati (Simon Oberhammer, Alexander Pfanzelt), Department für öffentliche Erscheinungen (Peter Boerboom, Gabriele Obermaier, Carola Vogt, Silke Witzsch), Werner Feiersinger, Robert Fleischanderl, Robert Gander / Günter Richard Wett, Sabine Groschup, Lois Hechenblaikner, Michael Hieslmair / Michael Zinganel, Christoph Hinterhuber, knowbotiq (Yvonne Wilhelm, Christian Huebler), kozek hörlonski (Thomas Hörl, Peter Kozek) + SirMeisi (Ruby Sircar, Wolfgang Meisinger), Nabila Irshaid, Andrea Lüth, Lucas Norer / Doris Prlić, plattform kunst~öffentlichkeit (Andrea Baumann, Christopher Grüner, Michaela Niederkircher, Robert Pfurtscheller, Christine S. Prantauer, Jeannot Schwartz), Phillipp Preuss, Christian Rupp, Richard Schwarz, Wolfgang Tragseiler

Liebe Mitglieder,

wir laden Euch/Sie und Ihre FreundInnen herzlich zur Präsentation der Publikation „Kunst im öffentlichen Raum Tirol 2007 – 2014“, am Freitag, 20. Jänner 2017 um 18.00 in den Kunstpavillon der Tiroler Künstler*schaft, Rennweg 8a, Innsbruck, ein.

Im Zuge der Präsentation findet die Tirolpremiere des Films
Medicine Mountain – Learn to Love in Seven Days II
von kozek hörlonski + Sir Meisi, Kunst im öffentlichen Raum Tirol, 2011, statt.

Performer_innen: koezek hörlonski + Sir Meisi, Andreas Erstling
Kamera: Lisa Truttmann
Länge: 41,39 min

Die Publikation bildet den Zeitraum von 2007 bis 2014 (Juryauswahl) ab und stellt 24 Projekte vor, die auf unterschiedlichste Weise mit dem öffentlichen Raum und seinen NutzerInnen interagieren.
Anhand von Interviews mit den KünstlerInnen, wird die Überblickspublikation zu einem Lesebuch, das nicht nur Auskunft über die realisierten Projekte gibt, sondern auch verschiedene künstlerische Herangehensweisen aufzeigt und die Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum in vielen Facetten hervorhebt. Die/der LeserIn erfährt, was KünstlerInnen am öffentlichen Raum interessiert, mit welchen Herausforderungen und Problemen sie mitunter konfrontiert sind, welchen Vorurteilen sie begegnen und welche Vorteile das künstlerische Arbeiten und Handeln in der breiten Öffentlichkeit hat.
Mit freundlichen Grüßen
Das Team der Tiroler Künstler*schaft

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Tiroler Künstler*schaft
Rennweg 8a, A-6020 Innsbruck
Tel. +43(0)512-581133 (ZVR 302478180)
www.kuenstlerschaft.at

Die KünstlerInnenvereinigung Tiroler Künstler*schaft koordiniert und vermittelt im Auftrag des Landes Tirol die Förderaktion Kunst im öffentlichen Raum Tirol.

www.koer-tirol.at


Ausstellung / exhibition

Ausstellung / exhibition

Kunstankäufe der Stadt Innsbruck 2016 – Teil 2

Hellmut Bruch, Katharina Cibulka, Dieter Fuchs, Robert Gfader, Sabine Groschup, Andrea Lüth,
Barbara Mungenast, Ben Pointeker

Mittwoch | 11. Jänner 2017 | 18.00 Uhr
Galerie im Andechshof  | Innrain 1

KATALOGPRÄSENTATION

Grußworte:

Univ.-Doz.in Dr.in Patrizia Moser
Gemeinderätin und Vorsitzende des Kulturausschusses

Zur Ausstellung sprechen:

Christine S. Prantauer & Dr. Jürgen Tabor
Ankaufsjury 2016

Mi, 25. Jänner, 18.00 Uhr, Eintritt frei
Kunstgespräch zur Ausstellung mit Mag.a Barbara Danzl, Kunsthistorikerin

Ausstellungsdauer: 12. – 29. Jänner 2017
Mittwoch – Freitag 15-19 Uhr
Samstag & Sonntag 15-18 Uhr

Ausstellung / exhibition

Rezension / review

Culture + Arts > Visual Arts

collaboration-work_┬®_sabine_groschup_&_paul_albert_leitner
November 25, 2016

Fotografische Reise ins Selbst: Two Sophisticated Austrian Artists in Self-Portraits

Christine Kofler

Sie: Künstlerin, Filmemacherin, Expertin für Animationsfilme, Drehbuchautorin, Schriftstellerin. Er: Künstler-Fotograf seit über drei Jahrzehnten, der analogen Kamera und dem Selbstporträt zugetan. Der Kurator Georg Weckwerth hat beide, Sabine Groschup und Albert Paul Leitner, für eine Fotoausstellung zusammen gebracht, die derzeit im Kunstraum Cafè Mitterhofer in Innichen zu sehen ist. Sie geht am Samstag, 26. November 2016, zu Ende. Gelegenheit, die Fotos zu sehen, gibt es aber weiterhin: Vom 25. Februar bis zum 1. April 2017 wird “Two Sophisticated Austrian Artists in Self-Portraits” in der Galerie am Polylog in Wörgl in Nordtirol gezeigt, anschließend im Kunstraum Lienz. Im Jahr 2018  ist das Österreichische Kulturforum in Berlin Ausstellungsort. Weitere Stationen sind in Planung. Im Interview erzählt Sabine Groschup von Selfies, Self-awareness und der Intermedialität zwischen Film und Fotografie in ihren Werken.

Während Paul Albert Leitner als klassischer Kunstfotograf gilt, bist Du eine bildende Künstlerin, die mit zahlreichen unterschiedlichen Kunstformen experimentiert. Wie habt ihr für diese Ausstellung zusammen gefunden?

Georg Weckwerth hatte die Idee, zwei extrem unterschiedliche Positionen des künstlerisch-fotografischen Selbstporträts in einer Ausstellung zusammen zu bringen und gleichzeitig gegenüberzustellen. Im Zentrum der Schau steht ergänzend oder als Ausgangspunkt das Collaboration-Work. Es war eine besondere Auseinandersetzung und Aufgabe von Paul Albert und mir, eine Arbeit zu schaffen, wo er in ein Porträt von mir und ich in das Selbstporträt von ihm hinein arbeitete.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Selbstporträt. Heute werden so viele Selbstporträts geschossen wie noch nie. Woher kommt die Lust, sich selbst zu fotografieren? Ist das Selfie Selbstvergewisserung?

Im heutigen vom Internet bestimmten Leben ist es für viele Menschen wichtig zu zeigen, dass sie da sind. Das Posing hat sich dabei ins Extreme entwickelt. Bei meinen Selbstporträts geht es eher um “Selbstfindung”. Sicher bin ich durch meine Professorin an der Universität für angewandte Kunst, Maria Lassnig, und deren Selbstporträts beeinflusst. Das “Sich-Darstellen”, aber nicht in der Art des Posings, sondern im Sinne der “Self-awareness”, der Ich-Befragung und Selbstbewusstheit, kommt hier zum Tragen.

ausstellungssujet_two_sophisticated_austrian_artists_in_self-portraits_-®_georg_weckwerth-199x300 (2)Einige Bilder wirken ziemlich surreal, einige aus der Zeit gefallen, auch wegen der Kostüme und der Belichtung. Ein Foto wirkt so, als ob es direkt aus den 60er- oder 70er-Jahren kommt. Nutzt Du die Fotografie als Zeitmaschine?

Das Zeitlose und keiner Zeit zuordenbare finde ich interessant. Fotografie als Zeitmaschine, als “Transmitter” in andere Jahrzehnte, ist eine lustige Idee, die ich so noch nicht hatte.

Wie hast Du die Bilder komponiert? Alles streng durchgeplant – oder auch Platz für Spontanes?

In Paul Albert Leitners Selbstporträts ist tatsächlich alles komponiert und inszeniert. Für ihn sind das richtige Licht, der richtige Ort und die richtige Belichtung wichtig. Für meine Self-awareness-Arbeiten muss ich sofort losschießen. Das Sich-selbst-Entdecken in einem Klopapierrollenhalter, in einer Glaskugel, in den Sonnengläsern anderer setzt Spontanität voraus.

Du bist eine renommierte Vertreterin des künstlerischen Animationsfilms, machst auch Experimental- und Dokumentarfilme. Wie beeinflusst der Film Deine Fotografie?

Auf jeden Fall sehr! Die Ästhetik von Filmen wie „Der Dritte Mann“ oder surreale Animationsfilme der ersten Stunde hinterlassen bei mir sehr großen Eindruck. Teilweise arbeite ich auch filmisch mit Fotos, in Form von Einzelbildfilmen. Das heißt, dass die Fotografie integriert ist, Fotos Inhalt und Bestandteil der bewegten Bilder sind, wie bei meinem Film “Unterwegs”, der aus rund 1000 Digitalfotos besteht, oder wie bei “Ghosts – Nachrichten von Wem”, wo ich über die analogen Fotografien mittels Malerei auf Folie animiert habe.

Fotos: Collaboration Work ® Sabine Groschup & Paul Albert Leitner; Ausstellungssujet “Two Sophisticated Austrian Artists in Self-Portraits” Georg Weckwerth

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    Kurzvorträge und Liveperformance

    Filmvorführung / screening

    http://www.okto.tv/oktoskop/17278/20161106

    One Day Animation Fes…
    06.11.2016 | 112min

    12. ONE DAY ANIMATION FESTIVAL 2016 / 6. BEST AUSTRIAN ANIMATION

    Sehr geehrte Redakteur, sehr geehrte Redakteurin,

    am 28. Oktober 2016 findet bereits zum zwölften Mal der
    INTERNATIONAL ANIMATION DAY
    statt, der 2002 von der
    Association Internationale du Film d’Animation (ASIFA)
    ins Leben gerufen wurde.
    In diesem Zusammenhang möchten wir auf das
    ONE DAY ANIMATION FESTIVAL
    hinweisen, das am 17. November
    2016 im
    Filmcasino Wien
    veranstaltet wird. Das 2004 von der
    ASIFA Austria
    gegründete Festival versteht sich als österreichischer Beitrag zum Internationalen Tag der Animation und hat sich über die Jahre zu einem verlässlichen Publikumsevent entwickelt.
    Ziel des
    ONE DAY ANIMATION FESTIVAL
    ist es, das heimische Animationsschaffen in seiner Gesamtheit eine attraktive Bühne zu geben, es in seiner kreativen Bandbreite vorzustellen: von Kunst bis Kommerz, von Experiment bis Narration, von Abstraktion bis Gegenständlichkeit oder von Gattungen wie Dokumentation bis hin zu Musikvideo; und das freilich unter Berücksichtigung aller nur erdenklichen klassischen bis neu entwickelten analogen, digitalen und hybriden
    Techniken.
    Seit 2011 findet im Rahmen des
    ONE DAY ANIMATION FESTIVAL
    der
    BEST AUSTRIAN ANIMATION
    Wettbewerb
    statt, der zugleich einen Überblick über die künstlerisch wertvollsten Produktionen im Animationsbereich des vorange
    gangen Jahres bietet. Hierfür sind Arbeiten von Personen zugelassen, die entweder in Österreich geboren wurden oder
    in Österreich tätig sind. Filme/Videos von Studierenden, KünstlerInnen und Produktionsfirmen werden selbstverständlich
    gleichberechtigt gezeigt.

    Die Anzahl der Einreichungen für das diesjährige Wettbewerbsprogramm hat mit 153 Arbeiten und einer Gesamtlänge von 12 Stunden einen neuen Rekord erreicht. Neben Beiträgen aus Wien sind heuer auch die Bundesländer wieder gut repräsentiert. Hinzu kommen einige Filme/Videos von im Ausland erfolgreich arbeitenden österreichischen KünstlerInnen. Hervorheben wollen wir an dieser Stelle die sehr produktive Kooperation mit allen für den Bereich Animation wesentlichen Ausbildungsstätten in Österreich (HTL Spengergasse, die graphische, SAE Wien, FH Hagenberg, FH Joanneum Graz, FH Salzburg MultiMediaArt, FH St. Pölten, Kunst-Uni Linz, Akademie der bildenden Künste Wien, Universität für angewandte Kunst in Wien, Universität Wien – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften).

    Neben Arbeiten von Studierenden finden sich auch zahlreiche Filme/Videos von unabhängig arbeitenden KünstlerInnen im Programm. Viele etablierte und renommierte „Namen“ sind darunter, aber auch eine große Zahl an Nachwuchs-KünstlerInnen ist vertreten. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die angewandte Animation blüht. Eine kleinere Anzahl bemerkenswerter Auftragsproduktionen wurde eingereicht und in den Wettbewerb aufgenommen. Letztlich wurden für die drei Wettbewerbsprogramme 53 Arbeiten mit einer Gesamtlänge von gut 4 Stunden ausgewählt. Gut ein Drittel der Filme hat beim
    One Day Animation Festival seine Premiere.

     

    ONE DAY ANIMATION FESTIVAL
    die Absicht, als Plattform für Begegnung und Erfahrungsaustausch zwischen den unterschiedlichsten Gruppen im Bereich Animation zu dienen. So ist es uns etwa ein besonderes Anliegen, in der Ausbildung befindliche Personen aus den unterschiedlichen Schulen und Lehrgängen mit etablierten Künstlerinnen oder anwesenden Vertretern von Produktionsfirmen in Kontakt zu bringen. 2016 wird erneut ein Festivalkatalog in englischer Sprache aufliegen, der alle im Wettbewerb gezeigten Filme und Videos vorstellt. Für den Festivaltag dient er als Programmheft. Im Laufe des Jahres soll der Katalog aber auf internationalen Festivals zur Bewerbung von Animation aus Österreich zum Einsatz kommen. Gemeinsam mit der englischsprachigen Homepage
    asifa.at/bestaustriananimation und vimeo.com/bestaustriananimation, die die Informationen aus dem

    Klasse Analoge Animation – Zuhause, Michaela Mandel: The Hungry Sisters

    Katalog noch erweitert und online-Sichtungsmöglichkeiten anbietet, konnten in den letzten Jahren dadurch auch weitere
    Festivaleinladungen vermittelt werden.
    Wir freuen uns ganz besonders über die finanzielle Unterstützung durch die Filmabteilung am BKA (Bundeskanzleramt),
    die uns heuer erstmalig zur Verfügung steht, und uns neben einer wesentlichen Verbesserung der Organisation erlaubt,
    unseren Hauptpreis mit 2.000.- Euro zu dotieren. Der ASIFA Austria Award – Best Austrian Animation bildet damit das lokale Pendant zum internationalen ASIFA Austria Award – Best Animation Avantgarde, der im Rahmen des Vienna Independent Shorts Filmfestivals vergeben wird.
    Weiters ist der Stadt Wien zu danken, die über die Jahressubvention an den Verein ASIFA Austria eine Basisfinanzierung sichert, und der Akademie der bildenden Künste Wien, der finanzielle Beitrag von dieser Seite ermöglicht die Durchführung des Symposiums, das in erster Linie von Studierenden unterschiedlichsten Ausbildungsstätten besucht wird.
    BEST AUSTRIAN ANIMATION – Jury und Preise:
    Die Preisjury im Jahr 2016 besteht aus folgenden Personen:
    Mag. Dr. Andrea B. Braidt
    (Film- und Medienwissenschafterin, Vizerektorin Akademie der bildenden Künste Wien)
    Mag. Dr. Jürgen Hagler
    (Professor und Studiengangskoordinator FH OOE Campus Hagenberg)
    Paul Wenninger
    (Choreograph und Filmemacher,Gewinner ASIFA Austria Award – Best Austrian Animation 2015)
    Folgende Preise werden vergeben:
    Hauptpreis:
    ASIFA Austria Award / Best Austrian Animation 2016 (2.000.- Euro)
    Preis für die beste narrative Arbeit
    Preis für die beste experimentelle Arbeit
    Preis für die beste analoge und/oder hybride Technik
    Preis für die beste digitale Technik
    Preis für den besten Ton / Sound / Musik
    Preis für das beste Musikvideo
    Je ein Publikumspreis pro Wettbewerbsprogramm
    Das Selektionskomitee des Wettbewerbs sind:
    Adnan Popovic, Sabine Groschup, Thomas Renoldner
    Stefanie Sargnagel – Beniamin Urbanek: Handkuss Nr.2, Christian Stangl - ORF: Wahlfahrt Nr.2
    Veranstaltungsort:
    Filmcasino Wien
    Margaretenstraße 78
    1050 Wien
    www.filmcasino.at
    Spielplan:
    12:00 – 16:00: Symposium MEET THE ARTISTS
    17:00: Wettbewerbsprogramm 1
    19:00: Wettbewerbsprogramm 2
    21:00: Wettbewerbsprogramm 3
    23:00: Preisverleihung, Sektbuffet
    24:00: After Show Party
    Fotos unter:
    https://drive.google.com/drive/folders/0B32qtLwoax7IQW9NRVhUVTM3ZVU
    Für Rückfragen und Sichtungsmaterial wenden Sie sich bitte an:
    Lukas Maurer
    lmaurer@gmx.net
    +43 (0) 69912567405
    Kontakt:
    bestaanim@gmail.com
    Website:
    http://www.asifa.at/austria/projekte/one-day-animation-festival-2016/
    Klasse Analoge Animation – Zuhause, Michaela Mandel: The Hungry Sisters