Sabine Groschup

Ausstellung / exhibition

 

Rezension / review

TT.comkulturKunstNicht bloß am Tropf des Marktes hängen

Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 12.12.2017

Kunst

Nicht bloß am Tropf des Marktes hängen

Mit dem Format „exchange“ sollen Künstlerateliers zu Orten des Austauschs werden. Diesmal bei Judith Klemenc.

 

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Innsbruck – Je eine Arbeit hängt ganz klassisch an der Wand, direkt darunter darf man sich – unter Verwendung der bereitgelegten weißen Handschuhe – durch eine Reihe weiterer „blättern“. Im Atelier von Judith Klemenc in der Ferdinand-Weyrer-Fabrik ist derzeit eine feine Zusammenschau Tiroler Kunstschaffens im kleinen Format zu sehen. Arbeiten von rund 30 Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen, darunter grafische Arbeiten von Christoph Hinterhuber, auf Stofftaschentücher gestickte Lyrik von Sabine Groschup, reizvolle Gouachen von Michael Ziegler, filigrane Tuschzeichnungen von Charlotte Simon, in Öl Gemaltes von Rens Veltman oder die limitierte Audiopublikation von Lucas Norers Hörstück „Portbou“.

Die Art der Präsentation ist einerseits dem vorhandenen Platzangebot geschuldet – und ermöglicht andererseits auch eine haptischere Begegnung mit Kunst als sonst in Ausstellungen „erlaubt“. Überhaupt hat das Format „exchange“ wenig mit klassischer Ausstellungspraxis etwa in Galerien am Hut, sondern ist vielmehr als Gegenentwurf gedacht: Nora Schöpfer hat „exchange“ 2014 ins Leben gerufen und Künstlerkollegen in ihr Atelier geladen. Mit der Idee, einen Ort des gegenseitigen Austauschs und zugleich eine Präsentationsmöglichkeit abseits von Galerien und Institutionen zu schaffen, also nicht nur am Tropf des Marktes und des Ausstellungsbetriebes zu hängen. Da passt es ganz gut, wenn Gastgeberin Judith Klemenc, die das Feld mit der Mixed-Media-Installation „Die Büchse und Pandora“ ins Dreidimensionale ausweitet, ihren schwarztonigen Figuren eine Infusion mit „Normalisierungslösung“ verabreicht. Klemenc richtet (nach Maria Vill 2016) „exchange version III“ aus. Die Vorweihnachtszeit ist nicht zufällig gewählt: Denn es könnte ja auch Kunst unter dem Christbaum liegen. (jel)

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Ausstellung / exhibiton

Filmfestival / film festival

2day2017 Gewinner

PreisträgerInnen, Jury und Festivalteam 2 DAYS ANIMATION FESTIVAL 2017: v.l.n.r. 1.Reihe: Sabine Groschup, Thomas Renoldner, Karo Riha, Peter Muzak, 2. Reihe: Ingrid Gaier, Susi Jirkuff, Georg Schorsch Feierfeil, Siegfried Friedrich, Anne Zwiener, Kathrin Steinbacher, Eni Brandner, Adnan Popovic, 3. Reihe: Stefan Stratil, Nikolaus Gansterer, Virgil Widrich, Daniel Šuljić, Alexander Gratzer

Rezension / review

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=70109

Sabine Groschup ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen Österreichs. 1959 in Tirol geboren, studierte sie Malerei bei Maria Lassnig in Wien, wo sie heute auch überwiegend lebt. Mit ihrer Malerei, Videokunst, ihren Installationen und künstlerischen Fotografien ist sie auf der internationalen Kunst-Bühne regelmäßig vertreten. Ihre jüngsten Arbeiten – bildhafte Installationen von Gedichten – sind bis Mitte November im Literaturhaus Wien zu sehen.

Ausstellung / exhibition

Literatur-Tipp_ Sabine Groschup_ Literaturhaus – tv.ORF.at

Jetzt im TV
Literatur-Tipp: Sabine Groschup/ Literaturhaus

Sabine Groschup ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen Österreichs.

© ORF

1959 in Tirol geboren, studierte sie Malerei bei Maria Lassnig an der Universität für angewandte Kunst in Wien, wo sie heute auch überwiegend lebt. Mit ihrer Malerei, Videokunst, ihren Installationen und künstlerischen Fotografien ist sie auf der internationalen Kunst-Bühne regelmäßig vertreten.

© ORF

Ihre jüngsten Arbeiten – bildhafte Installationen von Gedichten – sind bis Mitte November im Literaturhaus Wien zu sehen. Titel der Ausstellung: “Augen sprechen, Tränen reden”. Absolut sehenswert!

TV-Bericht: Katja Gasser

Ausstellung
Augen sprechen Tränen reden
Sabine Groschup

Bis 16. November 2017

Literaturhaus Wien
Seidengasse 13
1070 Wien
Tel. +43-1-526-20-44-0

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag 9.00 – 17.00 Uhr

zur kulturWoche

Kontakt Impressum/Offenlegung

Ausstellung / exhibition

 

Ausstellung / Exhibition

 

 

Vom 3. bis zum 7. Oktober 2017 wird unter dem Hashtag #JohnCageSTEPS am und im Cage-Haus Halberstadt – Ihr Tor zum Harz neben der Burchardi-Kirche die Welturaufführung einer bisher nur Wenigen bekannten Notation von John Cage, „STEPS, A Composition for a Painting“ mit einem internationalen Workshop, Performances und einer Ausstellung gefeiert, und folgendem Programm:

Opening on Oct. 3, 12:00 at Cage House Halberstadt (CHH)
Workshop on Oct. 3, 15:00 „STEPS“, a public introduction by Ray Kass before the City Hall of Halberstadt
Performances: Oct.4 and 5, 15-17:00 before the CHH; Oct.6, beginning at 11:00 all day lang at CHH
Book launch at CHH on Oct.5, 19:00, with Ray Kass, Laura Kuhn and Nicolas Riddle
John Cage „STEPS, A Composition for a Painting“ (Edition Peters, 2017)
Exhibition, opening on Oct.7, 15:00 at CHH; 17:00, reading by Laura Kuhn (Director John Cage Trust),
from: „The Selected Letters of John Cage“. Edited by Laura Kuhn (Wesleyan, 2106)
#JohnCageSTEPS #Halberstadt2017 10/3 – 29

Participating Artists:
Uwe Bressnik (AT)
Angélica Castelló (MX/AT)
Alvin Curran (US)
Arnold Dreyblatt (US)
Achim Freyer (DE)
Sabine Groschup (AT)
Ray Kass & Dylan Goodwin (US)
Kalle Laar (DE)
Roberto Paci Dalò (IT)
Dieter Schnebel (DE)
As well as Christof Hallegger & Rainer O. Neugebauer,
Ursel Huelsdell & Hans-Hermann Richter,
Laura Kuhn & Nicholas Riddle, and various public participants.
Special exhibition: John Cage’s „STEPS“ in Vienna 2012
Works by:
Tyler Adams,
Sam Ashley,
Julius Deutschbauer,
Franz Graf,
Sabine Groschup,
Ray Kass/Ian Cobb-Ozanne,
Ruth Schnell/Nita Tandon,
Nikola Tasic/André Wagner and
dog Rhabarba/Anna Watzinger, Georg Weckwerth.
Permanent exhibition: Room for Cage, since 2015 at CHH

 

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Sabine Groschup: Ausstellung “Augen sprechen Tränen reden”…    http://oe1.orf.at/programm/20170908/485683

Sabine Groschup: Ausstellung “Augen sprechen Tränen reden”
Hommage an 101 Stofftaschentücher
Die einen verwenden es als schickes Mode-Accessoir, die anderen nehmen es zum Schnäuzen, Dritte trocknen damit ihre Tränen: das Sto!taschentuch. Im Gegensatz
zu seinem papierenen Pendant ist dieses kein schnödes Wegwerfprodukt, sondern steht in einem innigen Naheverhältnis zu seinem Besitzer und wird im Lauf der Zeit zu einem liebgewonnenen Gebrauchsobjekt mit Geschichte. Die Künstlerin Sabine Groschup hat die Besonderheit von Sto!taschentüchern schöpferisch genutzt und ihre über die Jahre angesammelten Schnäuz-, Nies- oder Trost- Vorlagen in den Mittelpunkt ihres jüngsten Kunstprojekts gestellt.
101 Sto!taschentücher hat die gebürtige Tirolerin Groschup gesammelt – und gleich 101 Geschichten mitgeliefert bekommen: etwa die vom Großvater, der sein Leben lang an Niesreiz litt; oder von Groschups Ehemann Georg Weckwerth, der an
Leporello
Zur Sendereihe 08 09 2017
1 von 2    10.09.17 10:45
Sabine Groschup: Ausstellung “Augen sprechen Tränen reden”…    http://oe1.orf.at/programm/20170908/485683
einer Weinallergie leidet und mit jedem Glas, das er erhebt, sogleich ein Schnäuztuch bereithält. Aber es gibt auch Geschichten, wo Tränen aus den Untiefen der Seele “ießen, sie gehörten jenem Mann in Sabine Groschups Bekanntenkreis, der sich immer zu Weihnachten zurückzog, um zu weinen – oder der Frau, die ihr Kind bei einem Unfall verlor.
Sabine Groschup hat rund um die erzählten Geschichten, aber auch von persönlichen Erlebnissen und Assoziationen ausgehend, Gedichte verfasst und diese auf ihre Sto!taschentücher gestickt. “Augen Sprechen Tränen reden. 101 Taschentücher der Tränen” heißt die Ausstellung von Sabine Groschups Text-Textilien, die am kommenden Montag im Literaturhaus Wien erö!net wird.- Gestaltung: Christa Eder
Service Ausstellungserö!nung “Augen sprechenTränen reden. 101 Taschentücher der Tränen” am Montag, 11.9.2017, um 19 Uhr. Mit einer poetischen Intervention von Schauspieler Markus Meyer
Kostenfreie Podcasts: Leporello – XML Leporello – iTunes
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08.09.2017 | 07:
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Ausstellung / exhibition

Sabine Groschup

AUGEN SPRECHEN TRÄNEN REDEN *

101 Taschentücher der Tränen und ausgewählte Installationen

* F. M. gewidmet

Ausstellung im Literaturhaus Wien

12.09.–16.11.2017, Mo–Do 9.00–17.00 Uhr

Eröffnung, Mo 11.09., 19.00 Uhr