Sabine Groschup

Filmvorführung / screening

Ausstellung / exhibition

Exhibitions

03NOV 


10MAR

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Saturday 3 November – Sunday 10 March 2019 11:00 - 18:00 ArtLab B  

Thinking Machines. Ramon Llull and the ars combinatoria

By Prof. Dr. Amador Vega, Prof. Dr., CEO and Director Peter Weibel, Prof. Dr. Siegfried Zielinski

Opening: Friday 2 November at 6 p.m. 

The EPFL instance is curated by:

  • Prof. Dr. Amador Vega, (Universitat Pompeu Fabra, Barcelona)
  • Prof. Dr., CEO and Director Peter Weibel (ZKM | Karlsruhe)
  • Prof. Dr. Siegfried Zielinski (Berlin University of the Arts)

The outstanding Catalan philosopher and theologian Ramon Llull (c.1232–1316) encourages us to reread the late Middle Ages. Llull, not only theoretically and linguistically invented a new method of knowledge acquisition, like an engineer, he also mechanized it, and translated it into a machine.

Llull’s ars combinatoria was a method based on divine intuition for generating truths by means of a logical algebraic language.The method Llull invented was universal in its aspiration and, introduced a modern way of learning. It postulated the unity of the various disciplines of knowledge of his day, and through deduction, argumentation, and dialogue. The reverberations of Lullian thought on technology, art and culture find their present-day corollary in a pedagogical revolution which has “computational thinking” at its core.

In “Thinking Machines” the realms of poetry, literature and art meet those of humanities and scientific research. The drivers that brings this polymath, thinker, philosopher to the EPFL, demonstrate the extent to which Ramon Llull’s investigations and prolific production are of profound relevance for our contemporaneity.

Re-curated with the ZKM (Center for Art and Media Karlsruhe).
This exhibition was originally conceived at the CCCB (Centre de Cultura Contemporània de Barcelona).

Entrance free

Exhibition webpage

Organization EPFL ArtLab

Contact Virginie Martin

Accessibility General public

Admittance Free

Ausstellung / exhibition

MAG3
SABINE GROSCHUP invites PAULA SCAMPARINI
A cultural dialog thru art between Austria and Brazil
PAULA SCAMPARINI – Im Süden werden Schildkröten nicht alt.
Sand von der Copa Cagrana und Plastik

Die Installation, die gemeinsam mit der österreichischen Künstlerin Sabine Groschup entwickelt wurde, kontrastiert die Kulturen der beiden Künstlerinnen im Zuge der Beschäftigung mit Umweltfragen im sogenannten Süden, genauer gesagt Brasilien, der Heimat einer der beiden Künstlerinnen.

Das Format der Installation bezieht sich direkt auf den verheerenden Industrie Unfall in Minas Gerais, der sich dort am 5. November 2015 ereignete, wobei der Rio Doce (der süßen Fluss), einer der 5 Hauptströme des Landes, schwer beeinträchtigt und enormer ökologischer Schaden angerichtet wurde. Das Unternehmen Samarco Mineração S.A (eine Joint Venture von Englischen, Australischen und Brasilianischen Firmen) hatte einen Damm an einem der Rückhaltebecken eines Eisenerztagebaus erbaut, der brach und 62 Millionen m3 erzhaltige Abfälle freisetzte. Giftige Schlammlawinen verunreinigten den Fluss und gelangten in den Atlantischen Ozean.

Brasilien gilt immer noch als wichtiger Lieferant von Rohmaterialien für die globale Industrie und bedauerlicher Weise führt die aktuelle Regierung (besonders seit der Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Roussef 2015/2016) das Land immer weiter in diese Richtung. Viele andere Dämme in Brasilien gelten ebenfalls als unsicher und vorschriftswidrig erbaut.

(Standortbezogene Installation)

© Paula Scamparini © Sabine Groschup

SABINE GROSCHUP – Hanging Soul Garden

Es ist mein Hanging Soul Garden, mein hängender Seelengarten aus Erinnerungsstücken und wichtigen Begleitdingen meines Lebens. Symbolträchtige Dinge mischen sich mit einfachen Gegenständen, in allen aber steckt Erinnerung, nicht nur meine Erinnerung. Viele Dinge sind Schenkungen, in diese Dinge hauche ich neues Leben ein. Alle Gegenstände werden von der Decke des Galerieraums abgehängt, von bereits existierenden Haken. Ein wichtiger Bestandteil meines Hanging Soul Garden ist die Schildkröte.

Objekte des täglichen Lebens wurden von mir zweckentfremdet und bekamen so neue Bedeutungen, wie Kochlöffel, denen ich Glöckchen einsetzte (Prototyp Ostererinnerung), meine ausrangierten Haarbürsten bestückt mit Stecknadeln mit bunten Köpfen (Wie Nadelstiche) oder ein Vogelfutterhäuschen, in dem ein Briefchen adressiert An die Brieftaube wartet. Die Futterstation ist nun ein Briefkästchen! Weiters gibt es in meinem Hanging Soul Garden zwei Weisheitszähne in einem Plastiksäckchen wie man sie am Flughafen für seine flüssigen Gegenstände bekommt. Diese stehen für einen Albtraum. Hin und wieder träume ich, dass mir alle Zähne ausfallen und das ist dann so schrecklich wie als würde man versuchen mich umzubringen. Es hängen zwei rostige Lockenscheren, die aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen und wie Folterinstrumente aussehen. Diese beiden Objekte stellen auch eine Verbindung zu meiner Arbeit im Technischen Museum Wien her. Und es hängt ein Waschlappen meiner Oma Olga Wille von der Decke, auf dem Waschlappen steht sogar der Name “Wille”.

(Rauminstallation)

ERÖFFNUNG: DONNERSTAG, 18. OKTOBER 2018, 19:00 UHR

BEGRÜSSUNG: Gue SCHMIDT (projektraumMAG3)

ZUM PROJEKT: DR. Berthold ECKER (Kurator für zeitgenössische Kunst im Wien Museum)

Dauer: 19.10. – 14.11.2018

ÖFFNUNGSZEITEN: DI.-FR., 17:00-20:00

MAG3, SCHIFFAMTSGASSE 17, A 1020 VIENNA/ AUSTRIA/ EUROPE
(ERREICHBAR ÜBER U2 TABORSTRASSE ODER U4 SCHOTTENRING/ AUSGANG U2 HERMINENGASSE)

Eine Kooperation von Tonspur und Transfer

 

Ausstellung / exhibition

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