Sabine Groschup

Ausstellung / exhibition

Sabine Groschup, Paul Albert Leitner – die Selbstdarsteller

Vernissage „Two Sophisticated Austrian Artists in Self-Portraits“ am 16. Juni in der Kunstwerkstatt.

Sich selbst zu porträtieren heißt, sich seiner zu vergewissern und zu zeigen, wer und wie man ist (oder gerne wäre), Identität zu wahren im Wandel der Zeit und an verschiedensten Orten. Bestätigt aber wird das Selbstbild letztlich erst in Auseinandersetzung mit dem Anderen.

Die von Georg Weckwerth konzipierte Wanderausstellung wird am 16. Juni in der Kunstwerkstatt Lienz eröffnet. Foto: Paul Albert Leitner und Sabine Groschup

Für „Two Sophisticated Austrian Artists in Self-Portraits“ haben sich zwei international profilierte Künstler selber abgelichtet. Dabei erfolgt die Annäherung, vom gemeinsamen Medium der Fotografie einmal abgesehen, von durchaus gegensätzlichen Ausgangspunkten. Sabine Groschup fotografiert nicht nur, sie malt, zeichnet, installiert, schreibt und gestaltet Animationsfilme: Für die Ausstellung hat sie u. a. rund tausend Selbstporträts, innerhalb eines Jahres vor wechselnden urbanen Kulissen aufgenommen, tagebuchartig zur eineinhalbminütigen Filmsequenz montiert. Die gebürtige Innsbruckerin, 2012 mit dem Preis der Tiroler Landeshauptstadt für künstlerisches Schaffen ausgezeichnet, lebt und arbeitet in Wien.

Ist eine bei Maria Lassnig erlernte Innenschau Motiv für Groschups „Selbstbewusstheit“, gründet jenes von Paul Albert Leitner auf dem extrovertierten Charme des Reisenden und Bonvivants. Das Genre verdankt dem vielleicht eigenwilligsten Autorenfotografen Österreichs etliche Ikonen, auf denen sich der Künstler, stets im nicht ganz nach Maß geschneiderten „Fotoanzug“, selbst auf den unterschiedlichsten Schauplätzen der Welt vor seine Zitate aus der romantischen Variante der Pop Art schiebt. Der in Jenbach geborene und in Wien lebende und arbeitende Fotokünstler erhielt 2010 den österreichischen Staatspreis für künstlerische Fotografie.

Von 17. Juni bis 9. September gastiert die von Georg Weckwerth konzipierte Wanderausstellung in der Kunstwerkstatt Lienz, einem Ort, an dem Kunstwerke stattfinden: Ein Knoten im Netzwerk kultureller Beziehungen, wo durch die Lebenshilfe Tirol begleitete Künstler einzeln oder zusammen mit anderen Künstlern arbeiten, Ausstellungen organisieren und in der Begegnung mit renommierten Kollegen permanent ihr Selbst bestimmen.

Kunstfreunde sind zur Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. Juni, um 20.00 Uhr in der Kunstwerkstatt Lienz herzlich eingeladen.

Ausstellung / exhibition

SCHAURAUM

di:’angewandte

Q21 MQ

Sabine Groschup
AND I FIND ME
Eröffnung Opening: 27.7.2017 19:00 Ausstellungsdauer Duration: 28.7.2017 – 6.10.2017 Öffnungszeiten Opening hours: täglichdaily 10:00 – 22:00
kuratiert von curated by: Ruth Schnell and Tommy Schneider

„Ein Sommernachtstraum der anderen Art, obwohl: es gibt das Schiff, das Nebelhorn und das fliegende Vergnügen. Schaut man in den Sommernachtstraum, findet man sich selbst darin – in einem Steinmeer.“
Der Einfluss von Film noir in schwarzweiß, Hitchcocks Albtraumsequenzen und des frühen Avantgardefilms mit experimentellen Kamerabewegungen und Doppelbelichtungen, schlägt sich in der audio-visuel- len Arbeit „AND IFIND ME“ in dreidimensionaler Weise nieder, wobei der Betrachter sich selbst in den Traum (aus Projektionen) hineininszenieren kann. Das räumliche Umfeld des Schauraums und das überdimensionale Sebstporträt desBetrachters finden sich auf der Projektionsfläche aus Steinen wieder. Die Raum-Medien-Installation ist Bühne für ein Wechselspiel, für einen Dialog zwischen Außen und Innen, sie spielt mit persönlicher Wahrnehmung undRealität.
„A midsummer night’s dream of a different kind, although: there is a ship, fog horn and flying amu- sement. If you look into the midsummer night’s dream, you will find yourself – in a sea of stone.“
The influence of film noir in black and white, Hitchcock’s nightmare sequences and the early avant-garde films with experimental camera mo- vements and double exposures, is mirrored in the work AND I FIND ME in a threedimensional way; whereby observers can enact themselves into the dream (from projections). The spatial surrounding  of the showroom and the oversized self-portrait of the viewer is reflected in the projection surface ofstones. The space-media installation is the stage for an interplay, a dialogue between the external and in- ternal, it toys with personal perception and reality.

Sabine Groschup, 1959 in Innsbruck geboren, ist eine österreichische Künstlerin, Filmemacherin und Autorin. Sie studierte bei Maria Lassnig an der Universität für angewandte Kunst Wien.
2012 erhielt sie den Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen. Sie lebt und arbeitet in Wien.
Sabine Groschup, born 1959 in Innsbruck, is an Austrian artist, filmmaker and author.  She studied with Maria Lassnig at the University for Applied Art in Vienna. In 2012, she was awarded the Innsbruck Prize for Artistic Creation. She lives and works in Vienna.

http://www.sabinegroschup.mur.at

blog: sabinegroschup.at

special thanks to
Andres Bosshard, Lucas Gehrmann, Pepi Öttl, Franz Ablinger, Georg Weckwerth

Schauraum
quartier21 (Electric Avenue)

MuseumsQuartier
Museumsplatz 1/5
1070 Wien

www.dieangewandte.at
www.digitalekunst.ac.at

Univ.Lect. Mag. Tommy Schneider
Universität für angewandte Kunst Wien
Abteilung Digitale Kunst
Expositur Sterngasse 13, A-1010 Wien
www.digitalekunst.ac.at

 

Publikation

Rezension / review

Fotografie /photography

Ausstellung / exhibition

Rezension / review

Ausstellung / exhibition

Programm 2017

DIE NEUEN

Foto- und Medienkunstarbeiten von FLUSS Mitgliedern

Ausstellung| 10. 06. 2017 – 07. 07. 2017

Ort: Fotoforum Innsbruck, Adolf-Pichler-Platz 8, 6020 Innsbruck
Öffnungszeiten: Di – Fr 15 – 19, Sa 10 – 13

Eröffnung: 9.6.2017 um 18:30 Uhr
KuratorIn: alien productions

FLUSS zählt mittlerweile über 80 Mitglieder. Jährlich wird über die Aufnahme neuer Mitglieder entschieden, die sich entweder selbst bewerben, oder vorgeschlagen werden. Diese, sowohl junge aufstrebende als auch bereits arrivierte KünstlerInnen, decken ein breites Spektrum aktueller foto- und medienkünstlerischer Praxis ab.In unregelmäßigen Abständenpräsentiert FLUSS die Neuzugänge in einer Ausstellung mit dem Titel „Die Neuen“. Eine Ausstellung, die sozusagen „in die Zukunft“ weist: Aktuelle Arbeiten dieser KünstlerInnen sollen und werden die Diskussionsgrundlage des Kurses von FLUSS für die nächsten Jahre bilden. Die letzte Selbstdarstellung von FLUSS („FLUSS | fündundzwanzig“) fand 2014 anlässlich des 25. Bestandsjubiläums des Vereins statt. Seitdem sind 14 neue Mitglieder aufgenommen worden. Höchste Zeit für ein Update. Diese Ausstellung wird gemeinsam mit dem FOTOFORUM realisiert und auch in dessen Räumlichkeiten in Innsbruck gezeigt.

Künstler/-innen:

Jana Wisniewski

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Didi Sattmann

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Joerg Burger

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Helmut Steinecker

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Sabine Groschup

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Nationalität: Austria

sabinegroschup.at/

Die gebürtige Tirolerin Sabine Groschup ist eine der vielseitigsten Künstlerinnen Österreichs.
Von Maria Lassnig an der Universität für angewandte Kunst Wien ausgebildet, arbeitet sie als bildende Künstlerin gattungsübergreifend und ist mit Malerei, Videokunst, Installationen und künstlerischer Fotografie international präsent. Als Filmemacherin und Drehbuchautorin zählt sie zu den renommiertesten Vertreterinnen des künstlerischen Animationsfilms, realisiert aber auch Experimentalfilme und Dokumentationen. Als Schriftstellerin wiederum ist sie zuallererst fiktionale Erzählerin, aber auch Lyrikerin.
Groschup debütierte 2005 mit dem Roman Alicia und die Geister, begleitet von einem korrespondierenden Band mit Interviews. 2008 erschien der Kriminalroman Teufels Küche auf den 2009 Tim und die Blumen folgte. 2010 publizierte sie nach mehrjähriger Forschung als Mitherausgeberin das Standardwerk Die Kunst des Einzelbilds. Animation in Österreich – 1832 bis heute. Mit JC{639}) erschien 2013 ihre lang geplante filmische Hommage an John Cages ORGAN2/ASLSP in Halberstadt als DVD mit umfangreichem Leseheft.
Aktuell widmet sich die Künstlerin, neben der Arbeit an einem neuen Roman und einem Trickfilm, vermehrt der Fotografie und der Lyrik, die sie assoziativ oder konkret in ihr bildnerisches Werk einbezieht.
Sabine Groschup wurde 2012 für ihr künstlerisches Schaffen mit dem Preis der Landeshauptstadt Innsbruck ausgezeichnet. Dort wurde sie am 12. September 1959 geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien und in Berlin.

Foto: Sabine Groschup, Hattorf am Harz, 9.7.2011, Digitaler Silber Gelatine Print, 55 x 40 cm, Courtesy die Künstlerin

 

Christiane Spatt

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Matthias Meinharter

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Karin Maria Pfeifer

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Christoff Wiesinger

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Eva Maria Raab

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Maria Hanl

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Michaela Bruckmüller

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Ines Lechleitner

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David Kurz

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Rezension / review

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